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2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung: Mehr als fromme Wünsche

Mit ihren 17 Zielen und 169 Unterzielen erscheint die 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung überkomplex, ihre Umsetzbarkeit zweifelhaft. Tatsächlich stellt das Dokument jedoch einen Fortschritt dar, wie Marianne Beisheim von der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin erläutert.

Marianne Beisheim von der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin
Marianne Beisheim, Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin. marianne-beisheim-c-stiftung-wissenschaft-politik

Letztes Wochenende haben die Staats- und Regierungschefs bei den Vereinten Nationen (VN) die »2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung« verabschiedet. Sie enthält 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) mit 169 Unterzielen. Viele fragen sich, welchen Mehrwert diese Ziele bieten. Wenn es nicht gelungen ist, die Agenda-21 oder auch die zehn Jahre später festgelegten Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) umfassend umzusetzen, warum sollten die SDGs zum Erfolg führen, die meist vage formuliert, nicht frei von Widersprüchen, teils überambitioniert und gleichzeitig unverbindlich sind? Auch wenn vieles besser sein könnte: Die 2030-Agenda und die SDGs haben eine neue Qualität. Fünf Aspekte verdeutlichen die Fortschritte gegenüber den MDGs.

  • Ziele gelten für alle Länder
  • Bessere Integration der Ziele und höheres Ambitionsniveau
  • Breitere Mitbestimmung schafft Identifikation
  • Umsetzungsfragen wurden mitverhandelt
  • Überprüfungsmechanismen sind Teil der Agenda

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