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Drei österreichische Klima-Start ups erobern Europa

Die drei österreichischen Gewinner des ClimateLaunchpad 2015, Europas größtem Wettbewerb für Businessideen zum Thema Klimaschutz, stehen fest. EcoGotchi, ESG+ und Solabolic werden  am 4. September 2015 beim europaweiten Finale in Amsterdam antreten.

Das Team von EcoGotchi entwickelte eine Spiele-App. Durch nachhaltiges Verhalten kann jeder User sein EcoGotchi - in Anlehnung an den in den 90-er Jahren beliebten Tamagotchi - wachsen und gedeihen lassen. Robert Praxamer und Thomas Layer-Wagner, Gründer und Geschäftsführer von EcoGotchi dazu: “Wir emotionalisieren kühle Nummern und zeigen auf, dass auch viele kleine Beiträge zählen, um nachhaltiger zu werden.”

Das Team von ESG+ setzt sich mit ihrer Businessidee für einen nachhaltigen und transparenten Finanzmarkt ein. Armand Colard, Gründer des Start ups: “Durch eine Bewertung nach ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien möchten wir das gesamte Investitionsverhalten von großen Finanzinstituten für die Öffentlichkeit transparent machen. So soll der Druck auf Finanzinstitute steigen, nachhaltiger zu agieren und Finanzströme in eine nachhaltige Richtung gelenkt werden.”

Solabolic möchte mit ihren Parabol-Sonnenkollektoren den Einsatz von Solarthermie beschleunigen. Durch die neue Konstruktionsform der Kollektoren können Konstruktionskosten reduziert werden. Ahmed Adel und Stefan Nolte vom Team Solabolic: “Unsere Technologie ist besonders gut für den Einsatz in wirtschaftlich und sozial benachteiligten Erdregionen geeignet, da z.B. in Nordafrika hohe Sonneneinstrahlung zu finden ist. So können wir den Klimawandel bekämpfen, gleichzeitig aber auch eine Menge neuer Jobs vor Ort schaffen.”

Die drei Gewinnerteams erhielten  Preise, die sie in der Umsetzung ihrer Businessideen weiterhin unterstützen sollen. Eine Kommunikationsberatung von Ketchum Publico, eine Finanzierungsberatung von FSP Ventures und Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihres Businessplans von PriceWaterhouseCoopers PwC. Außerdem geht es für sie am 4. September 2015 zum europäischen Finale nach Amsterdam. Dort pitchen sie um einen der acht Hauptpreise - und zwar die Aufnahme in ein umfangreiches Gründerförderungsprogramm und Zugang zu Geldmitteln und Netzwerken auf europäischer Ebene.

ClimateLaunchpad
ist Europas größter Wettbewerb für Cleantech-Businessideen. Nach erfolgreichem Start im letzten Jahr findet der Wettbewerb heuer in 28 Ländern statt, darunter auch Österreich. Die nationale Koordination übernimmt der WWF Österreich. Die Jury: Karl Schellmann (Klima- und Energiereferent WWF Österreich), Saskia Wallner (Geschäftsführerin Ketchum Publico), Mathias Mayer (PwC Österreich), Matthias Reisinger (Gründer und Geschäftsführer des Impact Hub Vienna) und Ernst Ungersbäck (Geschäftsführer FSP Ventures) . Nach den Kriterien Markt- und Jobpotential bzw. Sozialer Impact, Innovation, Klimaimpact, Managementstärke des Teams und Qualität der Präsentation wurden die Ideen analysiert und anschließend gereiht.

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