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Lenzing verpflichtet sich, CO2-neutral zu produzieren

2030 sollen die spezifischen CO2-Emissionen um 50 Prozent reduziert sein, 2050 soll ohne Netto-CO2-Emissionen produziert werden.

Portraitfoto vor Bäumen
Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe www.neumayr.cc

Die Lenzing Gruppe will ihre CO2-Emissionen in den kommenden Jahren substantiell reduzieren und mehr als EUR 100 Mio. in Einsparungen von Energie, in die Umstellung auf Erneuerbare Energien und in neue Technologien investieren. Zudem soll beim Bau neuer Zellstoff- und Lyocellanlagen sehr stark auf CO2-arme Energiequellen und Produktionsverfahren gesetzt werden. Das soll weiterhin Wachstum bei gleichzeitiger substantieller Reduktion der spezifischen Treibhausgas-Emissionen ermöglichen.
Ziel der Klimastrategie der Lenzing Gruppe ist es, bis zum Jahr 2050 netto kein CO2 mehr zu emittieren. Ein wichtiger Meilenstein ist das Jahr 2030. Bis dahin sollen die Emissionen pro Tonne produziertem Zellstoff und Fasern um 50 Prozent im Vergleich zu 2017 gesenkt werden. Damit wird die Lenzing Gruppe  die Emission von 1,3 Mio. Tonnen CO2 vermeiden. Diese Menge entspricht dem CO2-Fußabdruck von über 200.000 Österreicher*innen.

Ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung der Ziele soll vom Wachstum mit Spezialfasern, vor allem durch maßgebliche zusätzliche Kapazitäten der besonders umweltfreundlichen Fasern der Marke TENCEL™ kommen. Weiters soll die Senkung des Energieeinsatzes und die Umstellung auf Erneuerbare Energien den ökologischen Fußabdruck verbessern.

„Der Klimawandel ist die größte Herausforderung, vor der die Menschheit derzeit steht. Mit unserer strategischen Festlegung, bis 2050 klimaneutral zu sein, helfen wir die Geschwindigkeit der Erderwärmung einzubremsen und die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Mit unseren Dekarbonisierungszielen sind wir Vorreiter in der gesamten produzierenden Industrie und speziell in der Faserbranche. Unsere substantiellen Investitionen sehen wir nicht nur als einen sehr verantwortungsvollen Schritt, sondern auch als einen, der den Wert unseres Unternehmens weiter steigern wird“, sagt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe. „Wir können als Vorreiter in unserer Industrie nur dann glaubwürdig Verantwortung für unsere Kinder und Enkelkinder übernehmen, wenn wir jetzt handeln.“

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