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ÖGUT: Responsible Investment Standard für Unternehmen

Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) präsentiert den Responsible Investment Standard (ÖGUT-RIS), eine Selbstverpflichtung für (Finanzdienstleistungs-)Unternehmen, die ihr gesamtes Anlagevolumen nachhaltiger gestalten möchten. Als erstes Unternehmen erhält die Security KAG das  Zertifikat.

„Der ÖGUT-RIS soll ein weiterer Impuls für die nachhaltige Entwicklung des Finanzmarktes sein“, beschreibt Monika Auer, Generalsekretärin der ÖGUT, das Ziel des ÖGUT-RIS. Der Standard wurde in Kooperation mit der Reinhard Friesenbichler Unternehmensberatung (rfu) und weiteren Stakeholdern entwickelt.

Der Ansatz basiert auf Divestment: Auf Basis einer Black List werden Unternehmen mit ethisch besonders problematischen Geschäftsaktivitäten (weltweit führende Unternehmen aus den Bereichen Rüstung, Nukleartechnik, Nuklearenergie, Agrogentechnik, Haupt­verursacher des Klimawandels) und Staaten mit besonders unethischen Praktiken (massiv überhöhte Militärbudgets, geringste Demokratie- und Menschenrechtsstandards, extensivste Anwendung der Todesstrafe) aus dem Portfolio ausgeschlossen. Die Black List wird einmal jährlich von der rfu aktualisiert. „Die Besonderheit des ÖGUT-RIS ist der globale Ansatz: er verlangt zwingend den Ausschluss aller Titel der Black List aus dem gesamten Veranlagungsportfolio“, erklärt Auer.

Weitere Informationen: www.oegut.at

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