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REWE zieht Bilanz

24% der Treibhausemissionen eingespart. Einige Produktgruppen (Eier, Schweine- und Rindfleisch) stammen zu 100% aus Österreich. Die Marke "Pro Planet" wurde neu eingeführt. Die Mitarbeiterflukation ging um 3,2% zurück. Das sind vier Erfolge die Frank Hensel, Chef der Rewe International beim Stakeholderforum 2011 am 6.9.2011 präsentierte.

Foto: APA-OTS/Schedl/REWE International AG
v.l.n.r.: Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender REWE Internation AG und Joschka Fischer, ehemaliger Vizekanzler und Außenminister Deutschlands rewegroupstakeholderforum

 "2008 haben wir unseren Nachhaltigkeitsprozess gestartet. Damals war nicht klar, ob dieser Weg von den KonsumentInnen auch mitgegangen wird.

Aber die Menschen haben erkannt, dass billig allein immer der schlechtere Weg ist, der am Ende einen Skandal produziert. Dass wir von 2008 bis 2010 - in diese Zeit fiel die Wirtschaftskrise - 13% Wachstum im Biobereich verzeichnen konnten, zeigt, dass sich etwas ändert. Heute sind wir froh, dass wir uns diesem Prozess gestellt haben."
Transparenz sei ein wesentlicher Eckpfeiler nachhaltigen Handelns. Rewe legte daher auch jene Ziele offen, die noch nicht erreicht werden konnten, wie die Förderungen der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund oder eine stärkere Verlagerung von Transporten auf die Schiene.

Joschka Fischer, ehemaliger Vizekanzler und Außenminister Deutschlands, begleitet Rewe im Nachhaltigkeitsprozess. "Wir leben in einem faszinierenden Zeitraum der Veränderung, der durch den Aufstieg der Schwellenländer angetrieben wird. Die Menschen dort tun verständlicherweise alles dafür, aus ihrer Armut herauszukommen und den westlichen Lebensstandard - der als Vorbild dient -  zu erreichen." Das münde in einer starken Steigerung der Nachfrage nach Lebensmitteln und Konsumgütern. "Wir müssen uns mit einem Strukturwandel auf diese Entwicklung einstellen, damit es nicht zu einer Überlastung der regionalen und ökologischen Systeme kommt. Diejenigen, die das tun, werden zu den Gewinnern zählen und werden wirtschaftliche Vorteile haben."

Joschka Fischer zum Label "Pro Planet":
"Nachhaltigkeit muss aus der Nische in die Breite kommen. Pro Planet ist ein Angebot für KonsumentInnen, die ökologischer einkaufen wollen, aber (noch) nicht zu den Bioprodukten greifen. Verbraucher orientieren sich an Zertifizierungen und Pro Planet ist dafür eine wesentliche Hilfe."

Frank Hensel zur Rolle der Politik:
"Wir müssen uns davon verabschieden, dass die Politik die Probleme löst. Wir als wirtschaflich Verantwortliche müssen selbst Initiativen setzen. Am Ende ist jeder Mensch Auslöser der Veränderung."

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