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Vielfalt und Chancengleichheit im Betrieb

respACT präsentierte Leitfaden zum Umgang mit Diversität im Betrieb

Die Auseinandersetzung mit der personellen Vielfalt im eigenen Betrieb ist für UnternehmerInnen nicht nur wichtig um potentiellen Konflikten vorzubeugen: Der richtige Umgang mit Diversität bringt dem Unternehmen sowohl betriebsintern als auch am Markt klare Vorteile. Durch eine strukturierte Auseinandersetzung mit der in der heutigen Gesellschaft abgebildeten Diversität können Unternehmen beispielsweise ideal auf die Bedürfnisse und Wünsche ihrer unterschiedlichen Anspruchsgruppen eingehen.

Verankerung von Vielfalt und Chancengleichheit in österreichischen Betrieben
Im Rahmen dieses Projekts wurde interessierten UnternehmerInnen das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln im Rahmen von Trainings und Beratungsgesprächen vermittelt. „Welche Relevanz haben Unterschiede in meinem Unternehmen und wie kann „Diversität“ als Wert in Alltag und Beruf gefördert werden? Welche Maßnahmen muss ich dazu umsetzen? Fragen wie diese wurden in den angebotenen Trainings behandelt,“ berichtet Katrin Wladasch, Leiterin dieses Projekts am Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM).

Das Hotel Intercontinental - eines jener Unternehmen, welches die Trainings in Anspruch genommen haben - erkennt und nutzt die Potenziale der Vielfalt: „Es braucht die Vielfalt der Gesellschaft, um als Hotel erfolgreich zu sein: einerseits die internationalen Gäste und andererseits die internationalen MitarbeiterInnen, die diese Gäste widerspiegeln und mit Ihren zahlreichen Fähigkeiten die Wünsche der Gäste erfüllen“, so Karin Schweinegger, Area Director of Human Resources CE.

Der Leitfaden steht unter www.respact.at/diversity gratis zum Download bereit.

respACT lädt zur Fortführung der Aktivitäten in einer Diversity-Arbeitsgruppe
Die Projektgruppe veranstaltete 2010 vier themenfokussierte Unternehmensnetzwerktreffen, welche Raum für einen moderierten Erfahrungsaustausch boten. “Das Netzwerk wurde sehr gut angenommen und wir freuen uns dieses im nächsten Jahr als respACT-Arbeitsgruppe auch anderen interessierten Betrieben anzubieten“, freut sich Daniela Knieling stv. Geschäftsführerin von respACT, der Unternehmensplattform für CSR*. „CSR und Diversity Management dürfen nicht isoliert betrachtet werden, sondern müssen in Bezug zueinander gebracht werden – als Querschnittsmaterie,“ so Knieling weiter.

Rückfragen und Anmeldungen zur Arbeitsgruppe: office@respact.at.

Hintergrundinformation:
Ein Konsortium aus Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM), der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context,“ dem Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern, ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, respACT – austrian business council for sustainable development und der GPA-djp – Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck – Journalismus – Papier hat es sich zum Ziel gemacht, die Themen Vielfalt und Chancengleichheit stärker in österreichischen Betrieben zu verankern. Gefördert wurde dieses Projekt aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen der Programmschiene PROGRESS mit Unterstützung der Gemeinde Wien, MA 17 und der Wirtschaftskammer Wien.

Der Verein respACT - austrian business council for sustainable development ist die führende Unternehmensplattform für Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltige Entwicklung in Österreich. Der Begriff respACT steht für „responsible action" und bezeichnet verantwortliches Handeln von Unternehmen. Der Verein zählt derzeit 169 Mitgliedsunternehmen. Nähere Infos zu respACT unter www.respact.at.





 

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