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Wandel des Energiesystems gesellschaftspolitisch unerlässlich

Die Transformation des Energiesystems ist nicht nur aus ökologischer Sicht unerlässlich, sie ist auch mittel- bis langfristig ökonomisch sinnvoll und aus sozialer Sicht notwendig.

Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Diskussion, die im Policy Paper „Nachhaltiges Energiesystem – Chance für Österreich“, im Rahmen des Projektes „Wachstum im Wandel“ von Umweltbundesamt und SERI festgehalten wurde. Das Fazit:

Fossile Energieträger werden in Zukunft auf Grund der schwieriger werdenden Förderbedingungen und der erhöhten Nachfrage teurer werden. Die dabei verursachten Umweltauswirkungen und damit die externen, von der Gesellschaft zu tragende Kosten, werden steigen.

Letztendlich werden Investitionen in Erneuerbare Energie und die dafür notwendige Infrastruktur dazu führen, dass

  • die Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern (die in Zukunft uU auch deutlich volatilere Preise aufweisen werden) sinkt,
  • deutlich weniger Mittel für entsprechende Importe ins Ausland fließen werden,
  • die Klimabilanz verbessert wird,
  • die heimische Wertschöpfung durch inländische Aufbringung steigt,
  • Unternehmen in den Bereichen Erneuerbare Energien deutliche Wachstumschancen erhalten.

Dafür bedarf es aber entsprechender Vorgaben und robuster politischer Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene.

Zum Policy Paper

Fünf Thesen und Schlussfolgerungen

Verbund, Raiffeisen Klimaschutz-Initiative und Umweltbundesamt präsentierten dazu gestern ihre Erkenntnisse:

  • Unser derzeitiges Energiesystem ist nicht nachhaltig, da eine hohe Abhängigkeit von (importierten) fossilen Energieträgern besteht.
  • Ein Umbau des Energiesystems ist u.a. in Hinblick auf die langfristigen Klimaziele notwendig und möglich.
  • Energieeffizienz und Erneuerbare Energien können sich auch in wachstumsschwachen Zeiten dynamisch entwickeln.
  • Der Umbau erfordert ein rasches, engagiertes Handeln auf nationaler und europäischer Ebene. 
  • Um die gewaltigen Herausforderungen zu stemmen, sollte Österreich als Teil der EU auf europäische Lösungen bauen und europäische Initiativen anstoßen.
  • Der Umbau des Energiesystems in Richtung Nachhaltigkeit bietet in vielen Bereichen große wirtschaftliche Chancen, die genutzt werden sollten.

 

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