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Degrowth. Handbuch für eine neue Ära.

In »Degrowth. Handbuch für eine neue Ära« diskutieren die wichtigsten VertreterInnen  der Degrowth-Bewegung – darunter Tim Jackson, Serge Latouche, Silke Helfrich oder Barbara Muraca – über »Autonomie«, »Commons«, »Peak Oil« oder »Arbeitsumverteilung«, entdecken alte Werte wie »Einfachheit« neu und plädieren für »Worksharing« oder »Jobgarantien«.

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Weltweit gibt es immer mehr Wissenschaftler und Aktivistinnen, die das dominierende Wirtschaftsmodell kritisch hinterfragen und der von Politik und Wirtschaft ausgerufenen Alternativlosigkeit neue Konzepte entgegenstellen. »Degrowth« lautet der zentrale Begriff, unter dem zahlreiche Denkrichtungen, Disziplinen und Lebenssphären zusammenlaufen, und er bedeutet zu allererst: Wachstumskritik. Die Anhänger fordern dabei mehr als einen moderaten Rückgang des Wachstums; sie fordern eine drastische »Wachstumsrücknahme«, eine radikale Beschränkung industrieller Wertschöpfung und stehen ferner auch Globalisierung, Kapitalismus und Kommerzialisierung kritisch gegenüber.

Gleichzeitig zeigen sie eine Richtung auf, in der Gesellschaften weniger Ressourcen verbrauchen, sich anders organisieren und anders leben. Begriffe wie »Teilen«, »Einfachheit«, »Fürsorge« oder »Commons/Allmende« geben wichtige Hinweise darauf, wie derartige Gesellschaften aussehen könnten.

In der Degrowth-Ära wird demnach alles anders sein: andere Aktivitäten, andere Energieformen, andere Beziehungen, andere Geschlechterrollen, eine andere Aufteilung der Zeit zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit. Das neue Handbuch bringt die wichtigsten Begriffe dieser neuen Ära auf den Punkt, fasst sämtliche Strömungen und Konzepte der Degrowth-Kritik zusammen und zeigt, wie der Degrowth-Gedanke im realen Leben umgesetzt werden kann – von politischen Maßnahmen bis zu aktivistischen Projekten.

Giacomo D'Alisa, Frederico Demaria, Giorgios Kallis (Hg.), »Degrowth. Handbuch für eine neue Ära«

304 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-86581-767-9, 25,00 Euro / 25,70 (A). Auch als E-Book erhältlich.

Die Herausgeber Giacomo D'Alisa, Frederico Demaria und Giorgios Kallis arbeiten an der Universidad Autónoma de Barcelona. Sie sind Mitglieder der internationalen Vereinigung R&D, Research & Degrowth, deren Ziel es ist, Forschung, Zivilgesellschaft und Aktivisten zusammenzubringen, um der Idee der Wachstumsrücknahme zum Durchbruch zu verhelfen. Das Buch erscheint in vier weiteren Sprachen und soll zum internationalen Standardwerk der Bewegung werden.

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