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Windkraft Simonsfeld investiert in weitere Windparks

Das Produktionspotenzial von rund 1,2 Terawattstunden Strom der Windräder des Ernstbrunner Unternehmen könnte für die Energieversorung von 300.000 Haushalte ausreichen.

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Foto: Windkraft Simonsfeld / Klaus Rockenbauer

In Österreich befindet sich derzeit ein Windpark der Windkraft Simonsfeld in Bau, fünf weitere Windparks sind erst- bzw. zweitinstanzlich genehmigt und neun zusätzliche Projekte laufen aktuell durch die Genehmigungsverfahren. Allein diese Windparks verfügen über ein Produktionspotenzial von rund 1,2 Terawattstunden Strom und könnten künftig mehr als 300.000 Haushalte jährlich mit sauberer heimischer Energie versorgen. Auch im Bereich Photovoltaik und Speicher setzt das Unternehmen auf Wachstum: In Ernstbrunn ging der erste Photovoltaik-Park der Windkraft Simonsfeld in Österreich in Betrieb, weitere PV- und Speicherprojekte sollen folgen. Ziel des Unternehmens bleibt weiterhin, bis 2030 den Strombedarf von 500.000 Haushalten klimafreundlich zu produzieren, wofür Investitionen in Milliardenhöhe geplant sind.

„Das vergangene Geschäftsjahr war von einem unterdurchschnittlichen Windaufkommen und einem herausfordernden Marktumfeld geprägt. Gerade in solchen Phasen zeigt sich, wie wichtig langfristige Planung, wirtschaftliche Stabilität und eine gut gefülltes Projektportfolio sind“, betont Markus Winter, Technikvorstand der Windkraft Simonsfeld. „Wir verfolgen unseren bisherigen Wachstumskurs daher konsequent weiter, in der Windkraft ebenso wie bei Photovoltaik und Speicherlösungen. Die neuerliche globale Energiekrise zeigt einmal mehr, wie eng Versorgungssicherheit, Energiepreise und geopolitische Abhängigkeiten miteinander verbunden sind. Der notwendige Ausbau erneuerbarer Energien ist deshalb nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch ein zentraler Baustein für mehr heimische Energieunabhängigkeit, regionale Wertschöpfung und langfristig stabile Rahmenbedingungen für Haushalte und Wirtschaft.“

99,7 Prozent des Umsatzes stammen laut EU-Taxonomie aus ökologisch nachhaltigen Tätigkeiten

Gemeinsam mit dem Geschäftsbericht veröffentlicht die Windkraft Simonsfeld ihren Nachhaltigkeitsbericht und setzt damit bewusst auf Transparenz, die über gesetzliche Anforderungen hinausgeht. Der Bericht wurde freiwillig nach VSME-Standard erstellt, extern geprüft und verdeutlicht, wie Nachhaltigkeit im Unternehmen gesteuert, gemessen und weiterentwickelt wird. Besonders klar wird das daran, dass 99,7 Prozent des Umsatzes der Windkraft Simonsfeld aus Tätigkeiten stammen, die nach EU-Taxonomie als ökologisch nachhaltig eingestuft werden. Damit unterstreicht die Windkraft Simonsfeld, dass nachhaltiges Wirtschaften und klimafreundliche Energieerzeugung im Zentrum ihres Geschäftsmodells stehen.

Die Zahlen

Als eines der größten Bürger*innen-Beteiligungsunternehmens Österreichs verzeichnete die Windkraft Simonsfeld AG im Berichtsjahr zudem mit 2.702 Aktionär*innen einen neuen Höchststand an Beteiligten. Auch die gehandelte Anzahl an Aktien stieg gegenüber dem Vorjahr um mehr als 17 Prozent.

Im Geschäftsjahr 2025 produzierten die 97 Wind- und Sonnenenergieanlagen der Windkraft Simonsfeld Gruppe insgesamt 652,9 Millionen Kilowattstunden Strom aus erneuerbarer Energie. Dies entspricht dem Jahresbedarf von mehr als 163.000 Haushalten. Auch wirtschaftlich blieb das Unternehmen profitabel: Der Umsatz lag bei 57 Millionen Euro, das Konzernergebnis nach Steuern bei 12,3 Millionen Euro. Getragen wird die Windkraft Simonsfeld weiterhin von einer breiten Bürger*innen-Beteiligung: Die Anzahl der Aktionär*innen stieg im Berichtsjahr auf über 2.700 Personen und etabliert die Windkraft Simonsfeld weiterhin als eines der größten Bürger*innen-Beteiligungsunternehmen Österreichs.

„Das Geschäftsjahr 2025 zeigt, wie wichtig wirtschaftliche Stabilität und langfristige Investitionsfähigkeit in einem anspruchsvollen Marktumfeld sind. Die Windkraft Simonsfeld setzt den eingeschlagenen Kurs konsequent fort: Wir bauen erneuerbare Energie aus, stärken regionale Wertschöpfung und leisten einen konkreten Beitrag zu Klimaschutz und heimischer Versorgungssicherheit“, erklärt Alexander Hochauer, Finanzvorstand der Windkraft Simonsfeld.