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Global 2000 fordert wirksames Klimaschutzgesetz

Wirksamer Sofortmechanismus nach Schweizer Vorbild hilfreich Klimaziele zu erreichen.

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Global 2000

Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 sieht in der aktuellen Diskussion um das Klimaschutzgesetz die Möglichkeit, einen wirksamen Sofortmechanismus nach Schweizer Vorbild einzuführen. Dort ist eine CO2-Bepreisung längst Realität. Die Einnahmen werden mit einem „Ökobonus“ rückvergütet, um einkommensschwache Haushalte zu unterstützen. Die CO2-Bepreisung wurde eingeführt, nachdem die Schweiz ihre Klimaziele nicht erreichte. Nun steigt bei einer Zielverfehlung der CO2-Preis in vordefinierten, planbaren Schritten. Mittlerweile ist die Schweiz auf Klimakurs umgeschwenkt. Ein Erfolgsmodell, das auch in Österreich angewendet werden sollte.

„Wir befürworten einen Ökobonus für alle Haushalte, der sich aus einer CO2-Bepreisung finanziert. Gleichzeitig soll ein Innovationsfonds die Wirtschaft bei notwendigen Umrüstungen unterstützen. Der CO2-Preis wird dann in vordefinierten Schritten verstärkt steigen, wenn die Ziele verfehlt werden. Dieses in der Schweiz erfolgreich umgesetzte Konzept kann auch Österreich helfen, seine Klimaziele zu erreichen und Milliarden an Strafzahlungen zu vermeiden“, erklärt Johannes Wahlmüller, Klimasprecher von GLOBAL 2000.

„Die Klimakrise erfordert ernsthafte Antworten. Diejenigen, die in Sonntagseden gerne vom Klimaschutz reden, aber dann, wenn es ernst wird, den Kopf in den Sand stecken, werden uns nicht retten. Es braucht jetzt eine mutige Politik, die die Menschen bei notwendigen wichtigen Maßnahmen mit an Bord nimmt und eine konstruktive Diskussion über sinnvolle Lösungen. Eine saubere Energiezukunft kann in Österreich tausende Arbeitsplätze schaffen, dafür ist eine CO2-Bepreisung unerlässlich“, so Wahlmüller abschließend.

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