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Wie Gemeinden sich an den Klimawandel anpassen

Eine Broschüre des Klima- und Umweltschutzministeriums zeigt zehn Beispiele, was man auf kommunaler Ebene umsetzen kann.

Begrüntes, hügelartig geformtes Dach eines Gebäudes mit dichtem, wild wachsendem Gras, in das mehrere runde Dachfenster eingelassen sind; die Vegetation wirkt windgeformt, darüber ein klarer, intensiv blauer Himmel.
Das Bezirkspflegheim Birkfeld "verschwand" zwar nicht unter der Erde. Der Dachabschnitt, der mit einer Kiesschüttung bedeckt war und daher die Hitze speicherte, wurde begrünt. Das kühlt die Zimmer und puffert Starkregen ab. Symbolfoto: Parker Monroe

Hitzeperioden, Starkregen, Hochwasser oder Trockenheit sind Beispiele für reale Risiken vieler Gemeinden in Österreich. Sie wirken sich vor Ort auf Menschen, Gebäude und Infrastrukturen, aber auch auf Kulturgüter, wirtschaftliche Tätigkeiten und den Naturraum aus. Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass ein erheblicher Anteil dieser Ereignisse direkt auf den Klimawandel zurückzuführen ist. 

Neben dem Klimaschutz bildet die Anpassung an den Klimawandel die zweite zentrale Säule der Klimapolitik. Das Klima- und Umweltschutz-Ministerium sieht Gemeinden sowohl bei der Planung und Umsetzung als auch bei der langfristigen Verankerung bedarfsgerechter Maßnahmen als "zentrale Akteurinnen der kommunalen Klimawandelanpassung".

Zehn beispielgebende Gemeinden

In einer Broschüre werden zehn Beispiel-Gemeinden vorgestellt, die sich bereits wirksam gegen die Folgen des Klimawandels gerüstet haben. Die Maßnahmen reichen von der Entsiegelung und Begrünung öffentlicher Flächen über wassersensible Planung bis hin zu klimaresilienter Infrastruktur. Diese sollen "inspirieren und Mut machen". 

Die Broschüre zum Download