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Nachhaltige Entwicklungsziele: Agenda für eine bessere Welt?

Ist das 21. Jahrhundert ein Zeitalter der Kooperation oder der weltweiten Konflikte?

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Ende September haben die Vereinten Nationen die "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" verabschiedet. Sie soll den Weg zu einer wirklich nachhaltigen Entwicklung überall auf der Welt bahnen. Ihre Praxistauglichkeit testen die Autor(inn)en in Band 143 der der Buchreihe politische ökologie "Nachhaltige Entwicklungsziele".

Ein großer Teil der Weltbevölkerung hungert und lebt unter menschenunwürdigen Bedingungen. Zugleich ist die Natur vielerorts in denkbar schlechtem Zustand und mahnt zum Umsteuern. Armut und Mangel zu beseitigen, für Frieden und nachhaltigen Wohlstand zu sorgen sowie die Ausbeutung der Umwelt zu beenden, sind nur einige der 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030. In ihr verknüpfen die Vereinten Nationen konsequent und bisher einzigartig Armutsbekämpfung und Umweltschutz. Weiteres Novum: Die Ziele in nationale Politik zu übersetzen, obliegt allen Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländern gleichermaßen.

Die AutorInnen der politischen ökologie klopfen die Agenda 2030 auf ihre Praxistauglichkeit ab. Dabei zeigt sich, dass die Industrieländer noch genügend Hausaufgaben zu erledigen haben. Sie gehen sogar soweit zu sagen, dass das 21. Jahrhundert ein Jahrhundert globaler Kooperation oder ein Zeitalter weltweiter Instabilität und Konflikte sein wird.



politische ökologie Band 143, Nachhaltige Entwicklungsziele. Agenda für eine bessere Welt? Mitherausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). 144 S., 17,95 Euro, ISBN 978-3-86581-757-0. Auch als E-Book erhältlich.
Bestellen können Sie Band 143 unter neugier@oekom.de. 

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