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Wie der Klima- und Energiefonds die regionale Energiezukunft mitgestaltet

Gemeinden und Bundesländer werden beim Aufbau von Energiegemeinschaften sowie der regionalen Energieplanung mit Beratung und Förderungen unterstützt.

Eine Grafik mit buten Strichzeichnungen von einem Windrad, einer Sonne, einer Solarpanele und anderem mehr als Symbolik für die erneuerbare  Energie-Produktion und Anpassung an den Klimawandel.
Die Förderprogramme sollen u.a.die Energie- und Ressourceneffizienz, den Ausbau erneuerbarer Energien, die Abfallvermeidung und Anpassung an den Klimawandel vorantreiben. Grafik: Manuel Campagnoli / unsplash

Regionalprogramme – Regionale Energie- und Umweltberatungen

Mit den „Regionalprogrammen“ bieten die Bundesländer in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds in allen neun Bundesländern zielgruppenorientierte Beratungsdienstleistungen für Betriebe, Gemeinden, Schulen, Vereinen und weiteren Zielgruppen an. Der Fokus liegt auf der Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz, dem Ausbau erneuerbarer Energien, der Abfallvermeidung und der Anpassung an den Klimawandel. Die Beratungen helfen, konkrete Maßnahmen zu planen und Investitionsprojekte vorzubereiten. Für die Weiterführung der Beratungsleistungen im Jahr 2026 stellt der Klima- und Energiefonds 2,4 Millionen Euro aus Mitteln des BMLUK bereit.

In folgender Liste finden Sie die Beratungsangebote und die gelisteten Berater:innen aus den neun Länderinitiativen: 
Beratungsangebot und Berater:innen der Regionalprogramme
Ausschreibung Regionalprogramme

Energiegemeinschaften – Aktive Teilnahme bietet Vorteile für alle Gesellschaftsgruppen

In ganz Österreich gibt es mittlerweile knapp 10.000 Energiegemeinschaften – und es werden immer mehr. Sie stehen für eine nachhaltige, kosteneffiziente und gemeinschaftliche Energieversorgung mit ökologischen, wirtschaftlichen und sozialgemeinschaftlichen Vorteilen. Diese Gemeinschaften fördern die lokale Energiewende und tragen dazu bei durch gemeinschaftliche Infrastruktur und technologische Innovationen nachhaltige, langfristig stabile und kostengünstige Energieversorgung vor Ort zu ermöglichen. Das Förderprogramm unterstützt die „Energiegemeinschaften“ heuer mit bis zu 5,3 Millionen Euro, dotiert aus Mitteln des BMWET.

Ausschreibung Energiegemeinschaften
Leitfaden Energiegemeinschaften 2025

Zur Ausschreibung findet am 26. Februar um 13:00 Uhr ein kostenloser Online-Info-Event statt. Weitere Infos und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Plattform Räumliche Energieplanung – einheitliches Energiedateninformationssystem

Um einheitliche und vergleichbare Daten für die räumliche Energieplanung bereitzustellen, entsteht derzeit die bundesweite „Plattform Räumliche Energieplanung“ (PREP). Sie wird neben praxisnahen Planungswerkzeugen auch Informationen zu Wärme- und Kühlbedarf, erneuerbaren Energien, netzbasierten Systemen sowie Netzwerkmöglichkeiten bereitstellen.

Ziel der PREP ist es, gemeinsame Grundlagen für die Wärmewende in allen Bundesländern zu schaffen, einheitliche Daten und Methoden abzustimmen, Energieatlanten als Planungswerkzeug weiterzuentwickeln und den Austausch von Best-Practice-Beispielen zu fördern. Die Initiative wird gemeinsam von den Bundesländern, dem BMWET und dem Klima- und Energiefonds getragen. Das BMWET stellt dafür 2 Millionen Euro zur Verfügung.

Dotiert sind die Angebote aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) sowie des Umwelt- und Klimaministeriums (BMLUK).