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IWG Studie: Flexibles Arbeiten ist neue Normalität

Flexibilität entscheidet Kampf um Talente

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83% der Arbeitnehmer weltweit würden einen Job ablehnen, der kein flexibles Arbeiten bietet. 54% der Befragten sind der Meinung, dass die Wahl des Arbeitsortes für sie wichtiger ist als ein Arbeitsplatz in einem renommierten Unternehmen Infolgedessen haben. 85% der Unternehmen in den letzten zehn Jahren eine flexible. Arbeitsplatzpolitik eingeführt oder planen, eine solche einzuführen. Internationale Zahlen decken sich mit den Ergebnissen der Befragung in Österreich.

Resultate einer globalen Studie von IWG (International Workplace Group), dem führenden Anbieter für flexible Arbeitsplatzlösungen, zeigen, dass Unternehmen, die kein flexibles Arbeiten anbieten*, Gefahr laufen, Spitzenkräfte zu verlieren.  83% der Menschen – in Österreich 85% – würden gemäß der Studie eher einen Arbeitsplatz wählen, der flexibles Arbeiten bietet, anstatt einem, der diese Möglichkeit nicht gewährt.

Rund 75% der 15’000 Befragten aus 80 Ländern, darunter auch Österreich, Deutschland und die Schweiz glauben, dass flexibles Arbeiten zur neuen Normalität geworden ist. In den letzten zehn Jahren haben 85% der Unternehmen eine flexible Arbeitsplatzpolitik eingeführt oder planen, eine einzuführen. Die Studienergebnisse zeigen, dass es bezüglich der Definition wie ein «durchschnittlicher Arbeitstag» auszusehen hat, eine Machtverschiebung hin zum Arbeitnehmer gegeben hat.

Doch nicht alle Unternehmen können das Konzept des flexiblen Arbeitens voll umsetzen. 60% der Befragten geben an, dass die dafür notwendige Veränderung der Unternehmenskultur das Haupthindernis für die Realisierung einer flexibleren Arbeitsplatzpolitik ist. Dies ist besonders für Unternehmen mit langjährigem, unflexiblen Arbeitsansatz eine Herausforderung. 75% der österreichischen Befragten sahen darin die grösste Herausforderung. 42% der Österreicher glauben, dass die Vorteile einer flexibleren Arbeitspolitik den Entscheidungsträgern in ihrem Unternehmen oft noch unklar sind.

Mark Dixon, CEO und Gründer von IWG (International Workplace Group),

meint dazu: „Letztes Jahr hat unsere Global Workspace Survey Davon davon gesprochen, dass wir bereits einen Wendepunkt erreicht haben. Heute stellen wir fest, dass flexibles Arbeiten von vielen als die neue Norm für jene Unternehmen angesehen wird, die auf Produktivität und Agilität setzen und den «War for Talents» gewinnen wollen. Tatsächlich gaben rund 50% aller Befragten an, mindestens die Hälfte einer Arbeitswoche außerhalb des Hauptstandorts ihrer Firma zu arbeiten.

Die Forschung von IWG zeigt, dass Unternehmen, die die finanziellen und strategischen Vorteile flexibler Arbeitsbereiche noch nicht berücksichtigt haben, dies jetzt tun müssen. Andernfalls werden sie nicht mit der Konkurrenz mithalten können und von der Arbeitnehmerseite als nicht mehr zeitgemäss angesehen bezüglich ihrer Definition eines perfekten Arbeitstags – was gleichbedeutend ist mit dem Verlust der besten Talente unter den Arbeitskräften.”

Talente gewinnen und halten 

71% der Unternehmen sind gemäss Studie der Meinung, dass sie dank flexiblem Arbeiten ihren Talentpool erweitern können. Fast 80% der Firmen führen flexible Arbeit als Argument an, um ihre Mitarbeiter länger halten zu können. 32% der Arbeitnehmer sagen sogar, dass sie flexibles Arbeiten einer prestigeträchtigeren Rolle im Unternehmen vorziehen würden. In Österreich gab fast die Hälfte aller Befragten an, dass sie einen Job mit flexiblerer Arbeitsplatzpolitik einer Stelle vorziehen würden, bei dem sie garantiert nie Überstunden machen müssten (40%).

Vielleicht liegt dies an einer zunehmenden Fokussierung auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (Work/Life Balance): 78% geben an – 77% der Österreicher – , dass flexibles Arbeiten die Work/Life Balance verbessern würde. Die Ergebnisse zeigen auch, dass ein flexiblerer Arbeitsplatz ein integrativeres Arbeitsumfeld fördern würde, z.B. mit Vorteilen für Eltern nach der Geburt ihres Kindes, ältere Arbeitnehmer und Menschen, die unter Stress oder psychischen Problemen leiden.

Produktivität

85% der weltweit befragten Unternehmen – und 97% der befragten Österreicher – bestätigen, dass die Produktivität in ihrem Unternehmen durch eine höhere Flexibilität gestiegen ist. Darüber hinaus berichten über zwei Drittel (67%) der Befragten, dass die Produktivität durch flexibles Arbeiten um mindestens 20% gesteigert werden konnte. Diese Zahlen sind wichtig, wenn man bedenkt, dass laut UN die globale Verlangsamung der Produktivität in den letzten Jahren eines der prägendsten Merkmale der Weltwirtschaft war.

Agilität und Unsicherheit

55% der befragten Unternehmen gaben an, dass sie 2019 agiler sein wollen. Mehr als ein Drittel der Unternehmen strebt in diesem Jahr eine internationale Expansion an, und die Mehrheit der Befragten (64%) gibt an, dass sie mittels einer flexibleren Arbeitsplatzpolitik die Markteinführung in neuer Länder beschleunigen wollen.

Weiter wählen 66% flexiblere Arbeitsbedingungen, um in Zukunft einfacher zu skalieren bzw. um ihre Investitions- und Betriebskosten zu senken. Für besseres Risikomanagement & Portfoliokonsolidierung setzen ebenfalls 65% auf flexibles Arbeiten. 

Kein Pendeln mehr? 

Die Ergebnisse der IWG Studie zeigen weiter, dass 40% der Menschen weltweit das Pendeln als den schlimmsten Teil ihres Tages ansehen. Mehr als die Hälfte der Befragten glaubt, dass Pendeln bis 2030 obsolet sein wird. Pendler sind zunehmend verärgert über ihren Weg zur Arbeit und jeder fünfte (22%) Befragte glaubt, dass er aufgrund von Verkehrsverzögerungen regelmäßig zu spät zur Arbeit kommt. Fast die Hälfte (48%, die gleiche Menge in Österreich) der Arbeitnehmer arbeitet bereits während des täglichen Pendels. Entsprechend sind 42% der Meinung, dass ihre offizielle Arbeitszeit auch die Reisezeit umfassen sollte.

Die neue Norm

Für viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf der ganzen Welt ist flexibles Arbeiten heute die Regel. 50% aller Befragten gibt an, dass sie momentan für mindestens die Hälfte ihrer Arbeitswoche außerhalb des Hauptstandortes ihres Unternehmens arbeiten. Für 70% der Menschen – in Österreich 80% -  ist die Wahl des Arbeitsumfeldes ein Schlüsselfaktor bei der Bewertung neuer Karrieremöglichkeiten.

Flexibles Arbeiten ist ein Modell, das Arbeitgebern die Möglichkeit bietet, ihre Produktivität zu steigern und gleichzeitig die besten Talente zu gewinnen. Weiter bietet es den unschätzbaren Wert, stets auch in unsicheren Zeiten für mögliche unternehmerische Veränderungen gewappnet zu sein,

Über die Global Workspace Survey

Die IWG Global Workspace Survey wird bereits seit 10 Jahren durchgeführt. Im Rahmen der IWG Global Workplace Survey wurden über 15.000 Professionals aus verschiedenen Branchen in über 80 Ländern, darunter auch Österreich, befragt. Die Personen wurden im Jänner 2019 online befragt und aus einem Pool von Kunden, Interessenten und Geschäftsführern aus über 100 Ländern gezogen. Die Befragten wurden nach ihren Ansichten über flexibles Arbeiten gefragt. Die Stichprobe ist hochgradig repräsentativ für Senior Manager und Unternehmer auf der ganzen Welt, die sich über eine Vielzahl von Branchen erstrecken. Aufgrund ihrer Reichweite liefert die Umfrage einen guten Hinweis auf die Einstellung der Unternehmen weltweit. Die Umfrage wurde auch unabhängig von MindMetre Research durchgeführt.

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