Upcycling von Öltanks zum Energie-Speicher
Vier Gründer. Zehn Köpfe - Joulzen, ein Unternehmen, das Tanks, Pools oder Silos zu Großspeichern upcycelt.
Zwei Lösungen der Firma Joulzen sind klassisch und bekannt. Eine intelligente Regelung bestehender Wärmepumpen und eine neue inklusives des Reglers. Ungewöhnlich aber ist das "Vollpaket", dabei kommt ein druckloser Wärmespeicher aus einem bestehenden Behälter wie Öltank, Pool oder Silo hinzu. Auch für Unternehmen plant das Start-Up den Bau und das Upcycling thermischer Großspeicher.
Die Gründer von Joulzen, Sebastian Rigger, Florian Schellnast, Christoph Markler und Stefan Rigger, alle Ingenieure der Technischen Universität Wien haben eine Methode entwickelt, die es ermöglicht, bestehende Öltanks in effiziente Wärmespeicher zu transformieren. Diese speichern überschüssige Energie aus Photovoltaikanlagen oder dem Stromnetz und machen sie für den Winter nutzbar.
Weniger CO₂-Ausstoß
Das Ergebnis: Die Heizkosten werden um bis zu 90 Prozent gesenkt, und der CO₂-Ausstoß reduziert sich um bis zu 84 Prozent. Die Technologie basiert auf drucklosen Wärmespeichern, die bei Atmosphärendruck betrieben werden. Das Potenzial des neuen Verfahrens konnte Joulzen unter anderem bereits mit dem Gewinn der Wettbewerbe „Climate Launchpad Austria“ und „TU Wien i²c Demo Day“ beweisen.
Mit zehn Mitarbeiter*innen wurden bereits zwei Pilotanlagen gebaut - eine in Tullnerbach (Niederösterreich) eine in Engerwitzdorf (Oberösterreich). Bei letzterer wurden vier 2.000-Liter-Öl-Tanks mit Wärmepumpe und Photovoltaik kombiniert.
Mit zehn Mitarbeiter*innen bieten die vier Gründer ab September 2026 nun breit an.