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Wieso ist Mikroplastik so problematisch?

Plastik ist schlecht für das Klima und verschmutzt die Umwelt. Meeresschildkröten verwechseln Plastiksackerl mit Quallen, ihrer Beute, und verhungern qualvoll. Doch die weitaus größere Gefahr ist für uns unsichtbar: Mikroplastik.

Wir haben Johann Zimmermann, Naku, Hersteller von Bioplastik dazu befragt:

"Etwa ein Drittel des Mikroplastiks stammt vom Autoreifenabrieb. Durch den Regen gelangen die kleinen Partikel direkt in die Gewässer oder Kläranlagen. Dort wird zwar ein großer Teil der Partikel wieder rausgefiltert, gelangt dann aber über den Klärschlamm auf die Äcker zurück in die Umwelt.

Mikroplastik ist jedoch auch in der Luft zu finden. Forscherinnen und Forscher des Alfred-Wegener-Instituts haben sogar Mikroplastikpartikel im Schnee auf den Alpen und in der Arktis gefunden. Die Partikel können so über die Atemluft und über die Nahrung in uns gelangen. Was sie dort bewirken, ist noch nicht wissenschaftlich geklärt. Man weiß aber, dass sie Schadstoffe wie Dioxine oder Polychlorierte Biphenyle anziehen. Stoffe, die wir lieber nicht in unserem Körper haben möchten."

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