Wissen fördert Inklusion
Atempo und das STEM Analytical Institute informierten Führungskräfte über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung.
Direkte Erfahrungen mit Menschen mit Behinderungen können dazu beitragen, Inklusion von der allgemeinen Unterstützung in die berufliche Praxis zu übertragen. Das zeigte das internationale Erasmus+-Projekt „Self-advocates from among people with disabilities to promote employment“, das Atempo, ein Unternehmen, das sich für Inklusion und ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen einsetzt, mitorganisiert hat. Mit Arbeitgeber*innen und Beschäftigten aus Tschechien, der Slowakei und Österreich wurde in einer Reihe an interaktiven Workshops der Informationsstand der Führungsverantwortlichen verbessert. Menschen mit Behinderungen leiteten diese, vertraten also ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse.
Führungskräfte sind Vorbilder
Die Bedeutung der Faktoren, die für die Entscheidung über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen wichtig sind, wurden in den drei Ländern sehr unterschiedlich wahrgenommen. Dass die Sichtweise von Führungskräften aber eine große Rolle spielt, waren sich die Beteiligten einig: Rund zwei Drittel schätzen diesen Faktor als wichtig ein.
Der Informationsstand verbesserte sich, bis auf zwei Bereiche: bei den Erfahrungen von Führungskräften mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, die 26,5 Prozent der Teilnehmer*innen vermissten, sowie um die Erfahrungen von Personalverantwortlichen, die ebenfalls von 26,5 Prozent der Teilnehmer*innen als unzureichend bezeichnet wurden.
Die Ergebnisse der Evaluation im Detail gibt es hier zum Download.