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Automatisierte Mobilität - Quo vadis?

Kein Thema beschäftigt Verkehrs- und MobilitätsforscherInnen in diesen Zeiten mehr als das selbstfahrende Auto. Wie denkt die Bevölkerung darüber? MAKAM Research hat 500 Österreicher und Österreicherinnen befragt.

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Automatisiertes Fahren ipolarisiert stark. Wenn künftig Computer unsere Fahrzeuge steuern, werden u.a. weniger Unfälle, weniger Staus und daraus resultierende Vorteile für die Umwelt erwartet, aber auch negative Aspekte, wie Ängste vor der Digitalisierung, Datenschutzbedenken und steigende Mobilitätskosten werden diskutiert.

Folgende Auswirkungen werden erwartet:

  • Reduktion des Stresslevels
  • höhere Sicherheit
  • weniger Staus und besserer Verkehrsfluss
  • geringere Unfallhäufigkeit
  • höhere Kosten bedingt durch Anschaffungs- und Versicherungskosten

Wie weit sind wir?

  • vollständig automatisierte Mobilität erst in ferner Zukunft denkbar
  • in 10 Jahren erwarten 3 von 4 ÖsterreicherInnen autonome Privat-PKWs auf Österreichs Straßen
  • in 20 Jahren will jedeR Dritte computergesteuert chauffiert werden
  • mehr autonome PKWs als herkömmliche erst in 25 Jahren
  • Tesla als Technologie-Leader

Welche potenziellen Annehmlichkeiten wollen die Österreicher und Österreicherinnen gerne in Anspruch nehmen?

  • Das Auto, das selbstständig einen Parkplatz sucht und seinen Nutzer vor Fahrtantritt vor der Haustüre abholt, birgt aus Sicht der ÖsterreicherInnen das größte Nutzungspotenzial.
  • Die Vorstellung des „inaktiven“ Passagiers im eigenen PKW, polarisiert sehr stark.
  • Autonome Fahrten zu Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten werden als eher unwahrscheinlich betrachtet.

Sample und Methodik:
Die Ergebnisse resultieren aus einer repräsentativen telefonischen Befragung von 500 ÖsterreicherInnen ab 15 Jahren im CATI-Telefonstudio von MAKAM Research GmbH (Befragungszeit Juni 2017).

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