zum Inhalt springen

Bank für Gemeinwohl-Genossenschaft: Deutsche GLS-Bank steigt mit 100.000 Euro ein

GLS, größte Ethikbank Deutschlands, zeichnet mit höchstmöglicher Beteiligung von 100.000,- Euro. Nächstes Etappenziel der BfG: 6 Mio EUR

Die Vorstände Peter Zimmerl und Christine Tschütscher. Foto: Alekandra Pawloff
Die Vorstände Peter Zimmerl und Christine Tschütscher. Foto: Alekandra Pawloff peter-zimmerl-christine-tschuetscher_fotocredit-aleksandra-pawloff

Die deutsche GLS-Bank tritt der BfG- Genossenschaft bei und beteiligt sich somit als erstes Mitglied mit dem höchstmöglich vorgesehenen Betrag, nämlich 100.000 EUR, an der Gründung der Bank für Gemeinwohl. "Die GLS Bank hat als sozial-ökologische Bank bereits in vielen Ländern Gründungen dieser Art unterstützt. Sehr beeindruckend ist für uns das große ehrenamtliche Engagement von über 100 Mitgliedern für die BfG. Es wird höchste Zeit, dass es sinnvolles Banking auch in Österreich gibt“, so GLS-Sprecher und Aufsichtsrat Christof Lützel.

Immer mehr Banken investieren in BfG

Die GLS ist nicht die erste Bank, die den Aufbau der BfG unterstützt: Zu den Förderern zählen bereits die EthikBank Deutschland, die Sparda Bank München, die Freie Genossenschaftsbank Schweiz, die Privatstiftung Sparkasse Neuhofen sowie die Raiffeisenbanken Lech, St. Johann und Bramberg. Im Aufsichtsrat der BfG befindet sich u.a. der Direktor der VKB Regionalbank Linz Christoph Wurm.

Ethikbanken sind krisenfest

"Für uns ist der Einstieg der GLS ein klares Zeichen des Vertrauens und eine schöne Bestätigung unserer langsamen aber stetigen Aufbauarbeit", so BfG-Vorständin Christine Tschütscher. – „"Die GLS lebt seit 40 Jahren jene Werte, die auch wir umsetzen und zeigt, dass es funktioniert: In einer Zeit der Bankenkrisen erfahren Europas Ethikbanken regen Zuspruch“, ergänzt Vorstand Peter Zimmerl.

Über die Bank für Gemeinwohl Genossenschaft:

Die 2014 gegründete BfG-Genossenschaft ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern, MitgründerInnen zu werden. Die BfG orientiert sich am Wohl der Gesellschaft und verzichtet auf Spekulationsgeschäfte. Dabei stehen Fairness, Ethik, Nachhaltigkeit, Transparenz sowie die Prinzipien des social banking im Vordergrund. Bisher hält die Genossenschaft bei fast 4.000 GenossenschafterInnen mit einem Gesamtkapital von fast 2,9 Mio EUR. Für die Beantragung der Banklizenz bei der FMA werden sechs Millionen Euro benötigt. Alle Menschen mit Wohnsitz in Österreich, Deutschland und der Schweiz können ab 200 EUR mitgründen.

Über die GLS Deutschland:

Seit über 40 Jahren setzt Deutschlands größte sozial-ökologische Bank auf Nachhaltigkeit und Transparenz. Als Genossenschaftsbank befindet sie sich im Besitz von über 40.000 Menschen, die das Ziel eines menschlichen Bankgeschäfts verfolgen und Geld als gesellschaftliches Gestaltungsmittel betrachten.

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen