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Expertin gesucht? Die Frauen:domäne hilft

Mit der Expertinnen-Datenbank Frauen:domäne muss kein Podium mehr rein männlich besetzt sein.

Die elf Mitarbeiterinnen der Plattform Frauen:Domäne. Ein Gruppenfoto vor einem Baum.
Das rein weibliche Team der Frauen:Domäne sorgt dafür, dass Frauen sichtbarer werden. Foto: Besthe

Nach über einem Jahr intensiver Arbeit startet die Frauen:domäne, eine Datenbank, die die Suche nach weiblicher oder diverser Expertise erleichtert, in die nächste Ausbaustufe. Die Plattform wird moderner, zugänglicher sein und mit neuen Funktionen versehen, die Frauen* und TIN*-Personen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft noch sichtbarer machen.

Einfache Expertinnen-Suche

Noch sind Podien mehrheitlich männlich besetzt. Ziel ist es, Expertinnen gezielt mit Medien, Organisationen oder Veranstalter*innen von Diskussionsrunden zu vernetzen – und so Strukturen zu verändern. Die Ausrede, "Wir haben keine Frau für unser Panel gefunden", wird dadurch noch unglaubwürdiger als sie das bereits ist.

"Frauen tragen mit ihrer Expertise täglich zur Veränderung bei. Sie zeigen, warum Sichtbarkeit kein Selbstzweck ist, sondern Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe", erklärt Sophie Rendl, eine der Initiatorinnen der Plattform. 

Vielfalt an Perspektiven zeigen

Die Frauen:domäne ist Österreichs größte Datenbank für Expertinnen* aus allen Fachbereichen, die für die gesamte Öffentlichkeit kostenlos zugänglich ist. Die Macherinnen verstehen die Datenbank als strukturelle Antwort auf ein strukturelles Problem: die Unterrepräsentation weiblicher* und diverser Perspektiven. Das Team ist überzeugt, dass Perspektivenvielfalt eine Voraussetzung für Inklusion, Innovation und Zukunftsfähigkeit ist. Es gehe darum, die Vielfalt an Wissen, Perspektiven und Lebensrealitäten zu zeigen, die die Gesellschaft prägt.

Zur Expertinnen*-Suche: Frauen:domäne