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Ländliche Mobilität durch Ridesharing vernetzen

Ridesharing im ländlichen Raum und dessen Integration in den öffentlichen Nahverkehr.

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Das Angebot von Öffentlichen Verkehrsmitteln ist oft unzureichend. Menschen, die über keinen Pkw verfügen, sind nicht mobil. Gleichzeitig steht aufgrund der Anforderungen des Klimaschutzes, der Luftreinhaltung und der Ressourcenschonung eine Verkehrswende an. Die vorherrschende Praxis der individuellen Autonutzung soll durch neue Mobilitätsformen abgelöst werden.

Der vorliegende Band untersucht vor diesem Hintergrund zunächst allgemein die Potenziale von lokalen Ridesharing-Angeboten. Unter Ridesharing verstehen die Autor*innen "öffentlich zugängliche Mitnahmesysteme, bei denen freie Plätze im privaten Pkw Dritten zur Verfügung gestellt und über eine i.d.R. internetbasierte Plattform zugänglich gemacht werden. Ridesharing unterscheidet sich durch seine öffentliche Zugänglichkeit von privaten bzw. privat organisierten Mitnahmemöglichkeiten wie Fahrgemeinschaften, abgesprochenen Mitnahmen, Trampen und organisierten Fahrdiensten."

Im Speziellen wird zudem anhand eines Praxisbeispiels untersucht, inwieweit eine Verknüpfung von Ridesharing mit dem Öffentlichen Personennahverkehr sinnvoll und notwendig ist. Hieraus leiten die Autoren aus verhaltensökonomischen, verkehrs- und rechtswissenschaftlichen sowie politikpraktischen Perspektiven Maßnahmen zur Motivierung der Teilnahme an Ridesharing-Angeboten im ländlichen Raum ab.

Fazit:

In der Bevölkerung im ländlichen Raum gibt es eine hohe Bereitschaft, an einem lokalen Ridesharing-Angebot teilzunehmen. Zu fragen ist allerdings, wie die Bevölkerung motiviert werden kann, diese Bereitschaft auch in reales Handeln umzusetzen.

Eckdaten zum Buch:

Dr. Maria Daskalakis, Prof. Dr. Carsten Sommer, Prof. Dr. Alexander Roßnagel, Jutta Kepper (Hrsg.): Ländliche Mobilität vernetzen: Ridesharing im ländlichen Raum und dessen Integration in den öffentlichen Nahverkehr. © 2019 oekom verlag München. ISBN 978-3-96238-161-5, E-ISBN 978-3-96238-689-4.

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