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Werte als Magnet - 2,5 Jahre Gemeinwohl-Ökonomie

Zweieinhalb Jahre nach ihrem Start ist die Gemeinwohl-Bewegung über die fünf Kernstaaten, Spanien, Italien, Schweiz, Deutschland und Österreich bis nach Nord- und Südamerika hinausgewachsen. 1200 Unternehmen aus 15 Staaten machen mit.

 

  • Drei Unternehmen mit 1500 bis 2000 Beschäftigten verfügen über eine auditierte Bilanz (VAUDE/D, Schirnhofer/Ö, Sekem/Ägypten),
  • Zwei Banken verfügen über eine auditierte Bilanz (Sparda München/D, Raiba Lech am Arlberg/Ö), zwei weitere unterstützen die GWÖ (GLS, Ethik-Bank), rund zehn weitere Banken stehen im Vorgespräch,
  • Die erste Stiftung ist an Bord (Schweisfurth-Stiftung/D),
  • Zahlreiche Universitäten sind in das Universitätsnetzwerk eingetreten, eine erste Hochschule hat die Bilanz erstellt (Business School Lausanne/CH),
  • Fünf Gemeinden werden Gemeinwohl-Gemeinden (vier Südtiroler Gemeinden sowie Miranda de Azán/E), rund 100 Gemeinden aus zahlreichen Ländern zeigen Interesse.
  • Kommunale Betriebe wie die Berufsfeuerwehr Graz oder die Kulturabteilung der Stadt Weiz erstellen die Bilanz,

 

Die Entwicklung des zentralen Elements, der Gemeinwohl-Bilanz, erfolgt in Abstimmung mit den Pionier-Unternehmen. Für unterschiedliche Bedürfnisse gibt es unterschiedliche Einstiegsschwellen: eine Kurzbilanz zum Schnuppern und 1-3 Sämchen für eine unterschiedliche Tiefe der Bilanz.

Die Aktivität der Gemeinwohl-Ökonomie läuft regional in 100 Energiefeldern / Regionalgruppen zusammen und rechtlich in nationalen und lokalen Vereinen, die 2013 einen internationalen Verband gründen wollen.
CSR-Instrument der zweiten Generation
Die Gemeinwohl-Bilanz ist die konsequente Weiterentwicklung der „CSR-Instrumente der ersten Generation“. Sie ist ganzheitlich (umfasst alle wichtigen Verfassungswerte demokratischer Staaten), messbar (maximal 1000 Gemeinwohl-Punkte sind erreichbar), vergleichbar, sie soll verbindlich werden mit Rechtsfolgen (niedrigere Steuern, Zölle, Zinsen und Vorrang im öffentlichen Auftrag und Einkauf für die „Verfassungstreuen“).

Gleichzeitig soll sie überschaubar und verständlich für alle „Berührungsgruppen“ sein. Das sind Zulieferbetriebe, Beschäftigte, KundInnen, GeldgeberInnen, AnrainerInnen, Umwelt¬schützerInnen, demokratische Öffentlichkeit. Sie muss öffentlich sein und extern auditiert werden.

Volkswirtschaftlich werden soziale und ökologische Probleme durch das „Zusammenwirken“ vieler Unternehmen gelöst, indem die individuellen Beiträge zur Lösung des jeweiligen Problems (Arbeitslosig-keit, Armut, Diskriminierung, Umweltzerstörung, Klimawandel, …) mit steigendem Engagement belohnt werden. Unternehmerischer Erfolg wir auf diese Weise verlässlich rückgekoppelt mit der Lösung der gesellschaftlichen Probleme.

Strategisches Ziel des „Gesamtprozesses“ Gemeinwohl-Ökonomie ist eine demokratische Wirtschaftsverfassung, die den Werten und Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht und von dieser selbst erschaffen wird.

Weitere Informationen:  www.gemeinwohl-oekonomie.org

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