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ARA kürt Abfallberater/Innen des Jahres 2014

Vom Ökologischen Fußabdruck bis zum Geocoaching reichen die ausgezeichneten Projekte.

Gewinner Abfallberaterpreis 2014
Foto: ARA / Fotograf: BERNHARD RAAB ARA / Fotograf: BERNHARD RAAB

AbfallberaterInnen sind ExpertInnen auf dem Gebiet der Vermeidung und Trennung von Abfall und stehen KonsumentInnen österreichweit mit ihrer Kompetenz zur Seite. Die ARA und das Magazin Umweltschutz bedanken sich mit den Auszeichnungen bei jenen Personen, die sich tagtäglich für ein sauberes Österreich einsetzen. "Mit dem AbfallberaterInnen-Preis wollen wir zeigen, dass wir die Arbeit jeder Beraterin und jedes Beraters sehr schätzen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu unseren hohen Recyclingquoten in Österreich", so ARA Vorstand Ing. Werner Knausz.

Kategorie "Abfallvermeidung": Gold geht an Mödling

"Die kleinsten Füße sind die Größten" nennt sich das Projekt aus Niederösterreich, das die Jury überzeugt hat. Abfallberaterin DI Daniela Jordan hat sich auf die Zielgruppe der Kinder fokussiert und informiert diese umfassend zum Thema "Ökologischer Fußabdruck". Die unterschiedlichen Bereiche im Alltag, wie Ernährung, Transport, Wohnen und Konsum werden dabei kritisch beleuchtet. Danach erarbeiten SchülerInnen Maßnahmen zur Reduzierung ihres eigenen Fußabdrucks.

Den zweiten Platz erhält Tirol: Das Team der ATM setzt sich dort im Rahmen von Repair Cafés für nachhaltiges Reparieren ein. Der dritte Platz geht nach Graz, wo das Team rund um Dr. Alexandra Loidl eine Re-Use-Box ins Leben gerufen hat.

Kategorie "Getrennte Sammlung und Verwertung von Verpackungen": Steiermark siegt mit Abfalltrennbox

Mit einer transparenten Abfalltrennbox haben die Abfallberater Erich Prattes und David Müller den BürgerInnen im Bezirk Deutschlandsberg gezeigt, wie viele Fehlwürfe in der Restmülltonne landen und welche Kosten dadurch entstehen. Der Jury gefiel vor allem der Ansatz, positive Anreize - in diesem Fall die Betriebskosteneinsparung - zu schaffen und so die BürgerInnen zu einem Umdenken zu bewegen.

Platz zwei geht an das "TonniLand", einem eigens vom GABL Bruck an der Leitha geschaffenen Schulungszentrum für Kinder. Ried im Innkreis erreicht mit dem Projekt "Fakten statt Müllmythos" den dritten Platz. Mag. Gudrun Pichler-Zecha setzt hier mit ihrem Team auf die Aufklärung der MitarbeiterIn-nen der Altstoffsammelzentren.

Sonderpreis "Reinwerfen statt Wegwerfen": Steyr überzeugt mit nachhaltigen Einzelaktionen

Die Stadtbetriebe Steyr konnten die Kategorie "Reinwerfen statt Wegwerfen" für sich entscheiden. Mit zahlreichen Einzelaktionen am Eislaufplatz, auf Busbahnhöfen oder am Stadtplatz erreichte das AbfallberaterInnen-Team der Stadt Steyr eine hohe Medienpräsenz und damit eine große Breitenwirkung für das Thema.

Sonderpreis für Cache & Trash

Die Idee, einen aktuellen Trend aufzugreifen und mit dem Thema Umwelt zu verknüpfen, hat der Jury besonders zugesagt. Aus diesem Grund gibt es heuer einen zusätzlichen Sonderpreis, über den sich Joe Kadla vom GVU Melk freuen darf. Geocaching, die moderne Schatzsuche, hat in Österreich bereits einige begeisterte Anhänger gefunden und birgt großes Potenzial, über dieses Tool die Themen Abfallvermeidung bzw. -sammlung und Anti-Littering bewusster zu machen.

Zum ersten Mal zwei AbfallberaterInnen für persönliches Langzeitengagement geehrt
Über die Auszeichnung für persönliches Langzeitengagement freuen sich heuer gleich zwei Personen: Mirjam Kemmer aus Graz Umgebung und DI Karl Hartmann aus Wien. Frau Kemmer zeichnet sich durch ihr unermüdliches Engagement im Schul- und Kindergartenbereich aus. Herr Hartmann ist bereits seit fast 20 Jahren Abfallberater und bei den Kindern so beliebt, dass sich diese noch nach Jahren an seine Projekte und Programme erinnern.

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