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Nachhaltige GestalterInnen 2012

EineR allein ist zu wenig. Das zeigt die Wahl der nachhaltigen Gestalter in diesem Jahr. Ob neue Ideen oder soziale Innovation: Die Zukunft gehört den Teamplayern.

Businessart-Cover-2012-02
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Sie haben uns schon bisher mit ihrem nachhaltigen Engagement beeindruckt und tun dies auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten. Eine kleine Zahl an UnternehmerInnen und ManagerInnen, die uns vorzeigen, wie gut sich Umwelt, Wirtschaft und soziale Verantwortung vertragen: Johannes Gutmann (Sonnentor), Fred Luks (Bank Austria), Josef Zotter (Zotter Schokoladen), Rita Trattnig (Lebensministerium), Christian Felber (Gemeinwohlökonomie) und Ernst Gugler (gugler cross media). Sie haben darüber hinaus noch etwas gemeinsam: Sie sind die „Nachhaltigen Gestalter“ der Jahre 2009 bis 2011. Organisiert wird diese Wahl alljährlich vom Lebensart Verlag.

2012 haben wir wieder 800 Nachhaltigkeitsprofis eingeladen, uns jene Personen zu nennen, die sich im letzten Jahr besonders für eine nachhaltige Entwicklung in Österreich engagiert haben. Das Ergebnis machte uns zunächst etwas ratlos: Es haben sich - im Gegensatz zu den vergangenen Jahren - keine eindeutigen Favoriten herauskristallisiert. Eine genauere Analyse der Begründungen für die jeweiligen Nominierungen eröffnete dann ein spannendes Gesamtbild: Sechs Projekte stellten sich als verbindendes Glied zwischen vielen Einzelpersonen heraus. 2012 liegt der Fokus eindeutig auf Teams, die einen nachhaltigen Dialog in Österreich organisieren. Unter diesem Blickwinkel zeigten sich nun deutliche Cluster mit hohen Nominierungszahlen.

Offensichtlich ist nachhaltiges Wirtschaften nicht mehr das Asset einzelner Vorreiter und Vordenker. Die Herausforderungen sind groß, es braucht Ideen und unternehmerisches Handeln von vielen, um Lösungen zu finden. Social Entrepreneurship verbindet soziales Engagement mit Unternehmertum. Das reizt viele, vor allem junge Menschen, die mit ihrer Arbeit ihre Werte leben wollen. Auch große Konzerne treten immer häufiger mit ihren Stakeholdern in Dialog. Ergebnis ist ein demokratischer Diskurs auf vielen Ebenen. Es scheint geradezu logisch, dass die Menschen, die diesen Dialog initiieren und begleiten stärker in den Vordergrund treten. Hier sind sie (in alphabetischer Reihenfolge):

CSR Circle - Auf leichten Füßen

CSR Dialog - Demokratie in Aktion

Hub Vienna - Ein Raum, um die Welt zu verändern

Mehrblick - Nachhaltigkeit next generation

respACT - responsible action

Wachstum im Wandel - Konferenz mit Vorgeschichte

Zu den Nachhaltigen GestalterInnen 2009 bis 2015

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