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Hochschulen: Sustainability Award 2016

Hochschulen sind wesentliche Impulsgeber für Nachhaltigkeit. Projekte zu Umwelt, Sozialem und wirtschaftlicher Entwicklung wurden heute mit „Sustainability Award“ ausgezeichnet

Die GewinnerInnen des Sustainability Award für Hochschulen 2016
Die GewinnerInnen des Sustainability Award für Hochschulen 2016. Foto: BMWFW hochschulen-sustainability-award

VertreterInnen des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft haben heute im Palais Harrach in Wien den Sustainability Award an acht Siegerprojekte verliehen. Mit der Auszeichnung werden Initiativen an Hochschulen vor den Vorhang geholt, die einen bewussten Umgang mit Umwelt und Ressourcen sowie soziale Gerechtigkeit anstreben.

21 Universitäten, Fachhochschulen und pädagogische Hochschulen reichten 79 Initiativen und Projekte ein. Eine prominente sechsköpfige Jury aus Wissenschaft und Gesellschaft wählte die Gewinnerinnen und Gewinner in insgesamt acht Handlungsfeldern aus.

Die Siegerprojekte sind so vielfältig wie die nachhaltige Entwicklung selbst. Sie berücksichtigen Umweltaspekte, soziale Anliegen, wirtschaftliche Entwicklung sowie Wissensmanagement in all diesen Bereichen. Folgende Projekte, beziehungsweise Hochschulen, erhalten den Sustainability Award:

  • Universitätslehrgang „BINE: Bildung für Nachhaltige Entwicklung - Innovationen in der LehrerInnenbildung“, hochschulübergreifend,
  • „Nachhaltige Betone aus nachwachsenden Rohstoffen“, Technische Universität Wien,
  • Bachelorstudiengang „Nachhaltiges Lebensmittelmanagement“, Fachhochschule Joanneum,
  • „Interkulturelle Mentoringprojekt für Schulen“, Universität Wien,
  • „VSC-3, ein energieeffizienter Hochleistungsrechner mit Immersionskühlung“, hochschulübergreifend,
  • „BOKU Crowd Lynx Ideenplattform“, Universität für Bodenkultur Wien,
  • „Wandel fordert Lehrerfortbildung: Professionalisierung für Herausforderungen der Zukunft“, Pädagogische Hochschule Oberösterreich,
  • „Vernetzt für Nachhaltigkeit: ein Kooperationsprojekt der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik mit dem Goethe Institut“, Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.

Hier geht's zu den ausführlich beschriebenen eingereichten Projekten zum Sustainability Award.

Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner: „Durch ihre Doppelfunktion in Lehre und Forschung und als wesentliche Arbeitgeber sind die Hochschulen prädestiniert, Nachhaltigkeit in ihrer Organisation und in der Gesellschaft zu verankern. Für die Antworten auf die großen Probleme unserer Zeit braucht es den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn von Universitäten und Fachhochschulen.“

Umweltminister Andrä Rupprechter: „Nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht allein durch Regelungen und Vorgaben umsetzen, sondern lebt von Kooperationen und Netzwerken zwischen Städten, Gemeinden und Regionen. Hochschulen sollten bei der Ideenfindung und Umsetzung nicht nur eingebunden werden, sondern eine wichtige Rolle als Impulsgeber übernehmen“.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft initiierten den Sustainability Award 2007 als Projekt im Rahmen der UN-Dekade zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der Preis wurde erstmals 2008 und seither alle zwei Jahre vergeben. Christoph Meier, Absolvent der Meisterklasse von Prof. Zobernig an der Akademie der Bildenden Künste, gestaltete den Award.

Die Jury besteht aus Gabriele Eschig (Österreichische UNESCO-Kommission), Franz Fischler (Europäisches Forum Alpbach), Bettina Leidl (Kunst Haus Wien), Gerd Michelsen (UNESCO Chair „Higher Education for Sustainable Development“, Universität Lüneburg), Klaus Taschwer (Der Standard, Wissenschaftsredaktion) und Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien).

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