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BUSINESSART 3/2013

Der Blick aufs Wesentliche

1713 prägte Hans Carl von Carlowitz den Begriff der Nachhaltigkeit für die Forstwirtschaft. 300 Jahre hat es gedauert, bis das Konzept der Nachhaltigkeit im Management endgültig angekommen und nun Schlüsselfaktor für die Überlebensfähigkeit von Firmen aller Größen und Branchen ist. Das stellt vor allem Klein- und Mittelbetriebe (KMUs) vor die Herausforderung, geeignete Ansätze zu finden, um ihr unternehmerisches Handeln im Sinne der Nachhaltigkeit strategischer zu gestalten und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Grafik: Liga graphic Design neu_einstiegsbild

Editorial von Roswitha M. Reisinger
Systeme sind effizient, effektiv und bequem. Aber es braucht auch Chaos und Träume.

Coverstory: CSR & Managementsysteme

SA 8000, Sedex, EMAS, Global Compact: Sie verstehen nur Bahnhof? Dann lesen Sie die Coverstory dieser Ausgabe. Sie gewinnen einen  Ãœberblick über die wichtigsten Managementsysteme und Zertifizierungen im CSR-Bereich und welche größeres Gewicht bekommen werden

BUSINESSART im Gespräch: Erfahrungsberichte von acht ExpertInnen

  • OECD Guidelines: Dr. Georg Strohmeier, Quality /Environment / Health / Safety,  MMag. Tanja Rautner, Health Management / Competence Development,Sandvik Mining and Construction
  • Global Compact: MMag. Lisa de Pasqualin, Kommunikation Saint-Gobain Rigips Austria
  • GRI: Mag. Angelika Guldt, Corporate Communications, Lenzing AG
  • ONR 192500: Friedrich Riess, Eigentümer und Geschäftsführer Riess-Kelomat
  • Gemeinwohlökonomie: DI Franz Kneissl, Prokurist, Schirnhofer GmbH
  • EMAS: Mag. Franz Studener, Geschäftsführer, Erdal GmbH
  • Umweltzeichen: Mag. Johannes Brandl, Geschäftsführer, SPES Zukunftsakademie
  • Fairtrade: Dr. Dietmar Hefel, Geschäftsführer Hefel Textil GmbH

  
Die verordnete Effizienz:

EU -Parlament und -Rat beschlossen Ende 2012 die neue Energieeffizienz-Richtlinie. In Österreich scheiterte die nationale Umsetzung in Form eines Energieeffizienzgesetzes bislang an einer parlamentarischen Zweidrittelmehrheit.

Fünf Szenarien für die Automobilindustrie.

Sparen, teilen, Ressourcen schonen. Die neue Sharing-Economy setzt auf Nachhaltigkeit und stellt den wirtschaftlichen Zwang zu Wachstum infrage. Gefordert ist vor allem die Autoindustrie. Sie muss auf verändertes Nutzungsverhalten von Unternehmern und KonsumentInnen reagieren.

Case Study: GARTENleben goes international

Die Lust am Garteln weiterzugeben und das Wissen, wie das ohne Chemie gelingt, das stand am Anfang der beruflichen Leidenschaft von Elisabeth Koppensteiner. Jetzt will sie ihr Unternehmen weiterentwickeln. Ihre vier Fragen dazu: Ist es sinnvoll, einen Nachhaltigkeitsbericht zu machen? Welche(s) Zertifizierungssystem(e) ist/sind für die weitere Entwicklung von GARTENleben relevant und sinnvoll, insbesondere im internationalen Kontext? Welche weiteren Schritte sind empfehlenswert? Wie kann eine einheitliche internationale „Gemeinwohl-Entwicklung“ stattfinden und gefördert werden?

Methode: Unternehmen professionell steuern

Der Strukturwandel stellt fast alle Organisationen vor neue Herausforderungen. Wer ein Unternehmen erfolgreich führen möchte, muss täglich tunlichst die richtigen Entscheidungen treffen. In der Praxis gestaltet sich dieser Umstand durchaus herausfordernd. Zum einen sind Sachverhalte häufig komplex und zum anderen gibt es viele externe Einflussfaktoren, die bisweilen nur wenig bekannt sind. Die wichtigsten Steuerungsinstrumente helfen Ihnen dabei.

Ansichten eines Clowns: Tom Rohm im Interview

Foto: Rogner Bad Blumau

Als das Rogner Bad Blumau für die Begrüßung, Erheiterung und musikalische Unterhaltung der Gäste per Stellenanzeige einen „Hofnarren“ suchte, schwappte die mediale Aufmerksamkeit bis nach Hongkong und in die USA.

115,5 Millionen Euro gespart - 15 Jahre Ökobusinessplan Wien

Gastkommentar von Thomas Hruschka

Foto: Thomas Hruschka/OekoBusinessPlan_Frank_Helmrich