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Social Start-up Initiative found! – die Finalisten für 2019

Sechs Start-ups gehen mit Deloitte Österreich und Impact Hub Vienna in die Inkubationsphase

Gruppenfoto von Finalisten für 2019 Foto: Marlon Hambrusch
Foto: Marlon Hambrusch Marlon Hambrusch

Das Juryurteil steht fest: Aus zahlreichen Bewerbungen wurden die sechs vielversprechendsten Teams gewählt. Sie alle vereint der Schwerpunkt auf die Unterstützung von anerkannten Geflüchteten. In einer sechsmonatigen Inkubationsphase werden sie nun mit Expertenunterstützung intensiv an der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle arbeiten.
Mit der Initiative found! unterstützt der Deloitte Future Fund gemeinsam mit dem Impact Hub Vienna innovative Social Start-ups durch Workshops und professionelle Beratung. Kern der Geschäftsidee muss dabei die Schaffung von Arbeitsplätzen oder besseren Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Fluchthintergrund sein.

„Wir können bei found! bereits auf einige Erfolgstories zurückblicken. Die zahlreichen Bewerbungen für die dritte Runde bestätigen: Das Potenzial von Social Entrepreneurship in Österreich ist noch lange nicht erschöpft. Und die Notwendigkeit von gelungener Integration von Geflüchteten ist heute auch aktueller denn je“, erklärt Bernhard Gröhs, CEO von Deloitte Österreich.

Die sechs Finalsten starten jetzt in einen sechsmonatigen Inkubationsprozess. In dieser Zeit arbeiten die Experten von Impact Hub und Deloitte mit den Teams an der Optimierung ihres Geschäftsmodells. Die zwei besten Start-ups erhalten im Anschluss weitere finanzielle Unterstützung und Pro-Bono-Beratung.

„Unsere Finalisten sind heuer besonders bunt gemischt. Von Musik über Mode bis zu Sport ist alles vertreten. Zudem hat sich bei den Bewerbungen ein besonderer Fokus auf geflüchtete Frauen herauskristallisiert. Es freut uns zu sehen, dass auch diese Gruppe durch einige Initiativen spezifisch gefördert wird“, freut sich Christine Jama, Programm-Managerin beim Impact Hub Vienna.

Die sechs Finalisten im Überblick

Das Wiener Start-up uugot.it hat es unter die besten sechs Projekte geschafft. Das Team hat eine innovative technische Lösung entwickelt, mit der Sprachen während des Fernsehens gelernt werden. Dadurch werden Geflüchtete spielerisch in ihrem sprachlichen und kulturellen Integrationsprozess unterstützt.

Bei dem Finalisten Bags with Legs handelt es sich um ein urbanes Fashionlabel aus Wien. Der Fokus liegt auf der Schaffung von Arbeitsplätzen für Frauen mit Fluchthintergrund: Diese stellen handgemachte Taschen her und bekommen so die Chance auf ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben. Die Affinität für zeitgemäße Mode und Design hat die Jury besonders angesprochen.

Open Piano For Refugees startet ebenfalls in die Inkubationsphase. Mit dem Musikinstitut DoReMi wollen sich die Wiener Finalisten auf den Ausbau ihres Musikschulangebots fokussieren, bei dem unter anderem Geflüchtete als Lehrende angestellt werden.

Kicken ohne Grenzen ist ein offenes Fußballprojekt für Jugendliche mit Fluchterfahrung. Der Wiener Verein hat es mit seiner Initiative Job Goals ins Finale geschafft. Hier werden die jungen Spieler beim Einstieg ins Bildungssystem unterstützt. Außerdem können sie an Berufsvorbereitungskursen sowie Schnuppertagen bei Unternehmen teilnehmen.

Soziale Bäckerei nennt sich ein neues Start-up des Diakonie Flüchtlingsdienstes. Dieses Projekt richtet sich an geflüchtete Frauen mit erhöhten Zugangsbarrieren am Arbeitsmarkt. Für sie sollen Arbeitsplätze im Bäckereibetrieb und Verkauf geschaffen werden.

Last but not least überzeugte das Wiener Start-up KulturenReich die Fachjury mit seinem Fokus auf immigrierte Frauen im Entrepreneurship-Bereich. Durch gezielte Trainings und Kontakte zu relevanten Unternehmen und Netzwerken werden Unternehmerinnen bei ihrem Einstieg in den österreichischen Markt unterstützt.

Gruppenfoto:
Bildbeschreibung (vlnr): Nadja Madlener (Soziale Bäckerei), Asetila Köstinger (KulturenReich), Annamaria Tolvaly (Bags with Legs), Seda Tisaeva (Bags with Legs), Karina Lackner (Kicken ohne Grenzen), Klemens Zleptnig (uugot.it), Udo Felizeter (Open Piano For Refugees), Tatjana Harms (KulturenReich), Philipp Etzlinger (uugot.it), Amarilla Nirmala (KulturenReich)

Weitere Informationen und Downloads:

Homepage Deloitte Future Fund

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