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Wien: „Sauberste Region Österreichs 2017“

Die Anti-Littering Initiative Reinwerfen statt Wegwerfen hat Wien zur sauber­sten Region Österreichs 2017 gekürt. Der Award wurde in Kooperation mit dem Österreichischen Städtebund, der Österreich Werbung und dem Österr. Gemeindebund vergeben.

Ein junger Mann steht in einer Wiese und hält ein Schild mit dem Aufdruck "Wien ist die sauberste Region Österreichs 2017".
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Dass Wien international als eine der saubersten Metropolen gilt, ist auch der „Aktion Saubere Stadt“ zu verdanken, einem gelungenen Projekt, dass die Expertenjury und das Publikum gleichermaßen überzeugt hat: Mit dem zweiten Platz im Onlinevoting und dem ersten Platz der Jury kann die Bundeshauptstadt die höchste Gesamtpunktezahl erreichen und damit den Sieg für sich verbuchen. Wien gewinnt neben dem prestigeträchtigen Titel und einer Siegesfeier im Herbst 2017 auch die begehrte „Sauberste Region“-Ortstafel. Der Kreativpreis geht nach Himberg für das Projekt „Umwelt erforschen und Umwelt gestalten in Himberg“.

„Als Wahlwiener freut es mich natürlich auch persönlich, dass sich die Bundeshauptstadt erstmals gegen die starke Konkurrenz aus den Ländern durchsetzen konnte. Wer über die Grenzen blickt, merkt nämlich recht schnell, dass der außerordentliche Einsatz der Wiener nicht selbstverständlich ist. Das Engagement der Stadt gegen Littering ist eine echte Visitenkarte für Österreich und wird auch in den Nachbarländern als Vorbild wahrgenommen“, so Werner Knausz, ARA-Vorstand und „Reinwerfen statt Wegwerfen“ Mastermind.

Der Kreativpreis geht nach Himberg

Neben Wien darf sich auch Himberg freuen. Die Gemeinde wurde für das Schul-Projekt „Umwelt erforschen und Umwelt gestalten in Himberg“ mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet, der mit 3.000 Euro dotiert ist und jedes Jahr an die kreativste Einreichung verliehen wird. Neben dem runden Gesamtkonzept hat die Expertenjury vor allem überzeugt, dass die Förderung von Kreativität an sich auch im Zentrum der Aktion steht. So wurden etwa von Schülern Blumentröge sowie ein Leiterwagen zur Verschönerung des Stadtbilds eigenhändig konstruiert und kommenden Herbst werden selbstgestaltete Schilder platziert, die gut lesbar die kreativen Gedanken der Schüler gegen Littering sichtbar machen sollen. Das Projekt erstreckt sich über mehrere Schuljahre und hat durch die Ausrichtung auf die vier Elemente „Feuer, Luft, Wasser, Erde“ eine thematische Klammer, die sich durchzieht.

Weiters unter den sieben Finalisten

Insgesamt sieben Finalisten schafften heuer den Einzug ins Publikumsvoting. Sie lieferten sich in den letzten Wochen ein spannendes Kopf-an-Kopf Rennen. In der Finalrunde vertreten waren in alphabetischer Reihenfolge: Assling (Osttirol) mit dem kreativen Volksschul-Projekt „Anti-Littering-Faden“, Fels am Wagram (NÖ) mit der unkonventionellen Flurreinigungsaktion „Putz dich Fit“, Himberg (NÖ) mit dem schulübergreifenden Projekt „Umwelt erforschen und Umwelt gestalten in Himberg“, Kirchdorf (OÖ) mit dem engagierten „Anti-Wegwerf-Blog“ der lokalen Abfallberaterin, das Bundesland Niederösterreich mit „Sei ein Held, lass nichts liegen!“, einem umfassenden Gesamtkonzept für Schulen, die Bundeshauptstadt Wien mit der „Aktion Saubere Stadt“ und Wiener Neudorf (NÖ) mit dem stimmigen Maßnahmenpaket „Wiener Neudorf Picobello“. Die Plätze 1 bis 5, die sich zu 50 Prozent aus dem Juryergebnis und zu 50 Prozent aus dem Publikumsvoting errechnen, belegen in dieser Reihenfolge:

1. Wien: „Aktion Saubere Stadt“ (Siegerprojekt)

2. Wiener Neudorf: „Wiener Neudorf Picobello“

3. Niederösterreich: „Sei ein Held, lass nichts liegen“

4. Himberg: „Umwelt erforschen und Umwelt gestalten in Himberg“ (Kreativpreis)

5. Fels am Wagram: „Putz dich Fit“

Foto: Altstoff Recycling Austria AG (ARA)

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