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„Zukunft“ quergedacht: envietech2018

Die Fachkonferenz für Energie- und Umwelttechnologie stand im Zeichen von mutigen Ideen und fortschrittlichen Lösungen.

Keynotespeakerin Anja Förster. Foto Sontacchi/ envietech2018-web-0049-_bas8181-c-sontacchi-www-jack-coleman-com

Wir schreiben Oktober 2018: Gerade ist in vielen Regionen einer der heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu Ende gegangen. Fragen zum Klimawandel werden nun neu entfacht. Welche Auswirkungen wird er in der Zukunft bringen? Wie werden wir ihn in 100, 50 oder 30 Jahren erleben?

Die Herausforderungen der Menschheit sichtbar zu machen ist keineswegs ein innovativer Gedanke der heutigen Zeit – Wahrhaftig definiert jede Generation von Neuem, worum es für sie geht. Graz wurde dieser Tage ein Ort, wo innovative Denkmethoden eingesetzt werden, um Menschen, Technologie und Politik zu vernetzen, Zusammenarbeit zu fördern, Eigenverantwortung mehr Gewicht zu geben, von Etabliertem zu lernen und mit Neuem anzureichern. 150 ExpertInnen und Interessierte diskutierten die größte Herausforderung der Menschheit.

Keynotespeaker Philipp Blom war der Meinung „alles“ stehe dabei auf dem Spiel. Jedoch sei Panik ein schlechter Ratgeber. Stattdessen müsse ein „Patchworkteppich an Lösungen“ dargebracht werden, um die Konsequenzen des Klimawandels in den Griff zu bekommen.
Die „Hoffnung auf eine bessere Zukunft“ alleine ist jedenfalls nicht genug. Die Keynote-Speakerin Anja Förster stiftete zum Quer- und Umdenken an, Mut stand als treibende Kraft im Zentrum. Schließlich geht es darum, unser Leben und die Zukunft folgender Generationen zu sichern.

Innovative Umwelttechnologien machen uns heute schon vor, was im innovativen Handeln noch folgen darf. Wie
man indes in der Praxis vom Mutmacher zum Macher und Umsetzer wird, zeigte Finanzrebell und Klimaschutzpreisträger Heini Staudinger.

„Querdenken – Umwelt.Technik.Zukunft.” lautete das Motto der envietech2018, Fachkonferenz für Energie- und Umwelttechnologie. Klima-, Umweltvorzeigeprojekte und neueste Technologien sowie Produktinnovationen der Umwelttechnologiebranche wurden präsentiert und regten die spannenden Debatten an.

Das Leben unserer Urenkel wird nicht viel mit jenem gemein haben, welches wir heute führen. Doch existiert die berechtigte Chance darauf, dass diese veränderte Lebenswelt nicht zwingend bedeuten muss, dass Dystopien wahr werden. Im Gegenteil: Was die Welt bewegt, bestimmt die Menschheit selbst – Ihre beste Eigenschaft ist seit jeher ihr Streben nach Neuem, ihr Antrieb, ihr Mut, ihr Erfindergeist und ihre Kreativität.

Vertiefende Informationen finden Sie unter www.ecotechnology.at.

Im Anschluss an die envietech2018 wurden die Staatspreise 2018 für Umwelt- und Energietechnologie sowie der Sonderpreis 2018 für Ressourceneffizienz verliehen

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