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8. Sustainability Challenge 2017-2018

Von der Kompostwurst, über den Bieneninfrastrukturplan für die Stadt, bis hin zzum Wiener Shampoo. Elf Service Learning und acht Start-up-Projekte stellten die Studierendenteams mittels Kurzvideos vor.

ProjektleiterInnen stellen auf Ständen dem interessierten Publikum ihr Projekt vor.
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Service-Learning-Projekte Sustainability Challenge

  • Team Verein Wiener Jugendzentren entwirft, erprobt und verfeinert eine Checkliste für die Ener-gieeffizienz und die soziale Nachhaltigkeit der Jugendzentren.
  • Team ADA, die Matchmaker, entwickeln ein Konzept, mit dem geeignete Partnerunternehmen und -organisationen für eine Entwicklungsförderung der ADA gefunden werden sollen. Konkret sollen Matchmaking-Partner einbezogen und regelmäßige Matchmaking-Events eingeführt werden.
  • Team AGR erhebt die Bedürfnisse der Lizenznehmer und entwickelt neue Kommunikationsstrategien, unter anderem um den Lizenznehmern das Potential der SDGs für ihr eigenes Unternehmen zu vermitteln.
  • Team Verbund erkundet die Möglichkeiten, Photovoltaikanlagen auch auf Mehrparteienhäusern zu installieren. Das Gesetz hat es vor kurzem erst möglich gemacht, gängige Praxis hat sich noch keine etabliert. Die Studierenden wollen in Interviews herausfinden, was die Bedürfnisse der MieterInnen, EigentümerInnen und HausbesitzerInnen sind.
  • Team klimaaktiv plant ein Kinderbuch, das über Klimawandel aufklärt und zum Handeln anregt. Im Vorfeld analysieren die Studierenden, wie in verschiedenen Medien über den Klimawandel gesprochen wird und entwerfen eine Diskurslandkarte.
Ein junges Mädchen erklärt einem Mann eine Projektskizze
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  • Team Bank Austria macht nachhaltiges Verhalten messbar. Besser gesagt, entwerfen die Studieren-den anhand ausgewählter SDGs Indikatoren und Parameter, mit denen sie feststellen können, ob die Idealziele erreicht werden und wo noch mehr getan werden muss.
  • Team ÖBB will Bahnhöfe attraktiver machen und schlägt einen Nutzungsmix vor: der Bahnhof als Ort der Begegnung, Veranstaltungsraum, Radwerkstatt, Schnittpunkt zu Rad- und Autosharing; der vor-gelegte Ideenkatalog ist lang und soll durch einen Ideenwettbewerb noch vergrößert werden.
  • Team MA 22 (Umweltschutzabteilung) bekämpft das Entstehen von städtischen Hitzeinseln (Urban Heat Islands) anlässlich der Umgestaltung der Neulerchenfelder Straße. Dazu entwickelt das Team Informationsmaterial zu Fassaden- und Dachbegrünung für AnrainerInnen und HausbesitzerInnen, und tauscht sich mit jenen, die in der Neulerchenfelder Straße leben oder arbeiten, aus.
  • Team Dorotheum orientiert sich am Prinzip lebenslanges Lernen, um eine nachhaltige Lernkultur im Unternehmen und eine Strategie zum Stärken von Nachhaltigkeitsbewusstsein zu entwickeln.
  • Team Mutmacherei & BMBWF inspiriert mit Positivität. Die Studierenden erstellen eine Videoreihe zu Projekten, die einen konstruktiven Lösungsansatz verfolgen und in denen die Positivität auch in den Phasen der Durchführung selbst wichtig ist.
Eine Pinwand mit einer Projektskizze
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Start-up-Projekte Sustainability Challenge

  • Insect Impact will Insekten auf die Speisekarten bringen und befindet sich gerade auf der Suche nach dem geeigneten Insektenprodukt, um diesen alternativen Proteinlieferanten auch den Menschen in Industrieländern schmackhaft zu machen.
  • Die Terra-P Kompostwurst schützt vor Erosion und begrünt Wüsten. Zuallererst ist sie aber hochwertiger, regionaler Humus, abgefüllt im biologisch abbaubaren Jutesack, in dem Garten-, Balkon- und Fensterbrettaus-saaten vor Schädlingen geschützt wachsen. Ein Teil des Erlöses fließt in eine Bildungsinitiative in Bangladesch, in dem auch die Jute hergestellt wird, ein weiterer in die Bodenfruchtbarkeitsforschung und in Aufforstungsprojekte.
  • Südtiroler Bergpesto will mit einer Palette regionaler Produkte, wie dem namensgebenden Bergpesto, Südtiroler Bergbauernhöfen zu einem besseren Auskommen und damit zur Existenzsicherung verhelfen.
  • ComBEEnationbox bietet ein modulares Bienenbuffet an: Pflanzenkisten fürs Fensterbrett und für den Balkon und dazu je nach Vorliebe und Jahreszeit unterschiedliche Saatgutmischungen. So entstehen selbst in städtischen Gegenden Kleinbiotope, in denen sich Wildbienen und andere Insekten tummeln.
  • Track-It entwickelt eine App, die transparent machen soll, woher die Rohstoffe für bestimmte Kon-sumgüter kommen, wo sich die Produktionsstätten befinden und welche Transportwege die Güter hinter sich haben. Das Team hat sich zum Ziel gesetzt, bereits vorhandenes Wissen zum Thema zu bündeln und verfügbar zu machen.
  • BOKU Bauern Markt schafft einen Raum für aktive und ehemalige Studierende und AbsolventInnen der BOKU, die in der Landwirtschaft tätig sind, einander kennenzulernen und schafft gleichzeitig einen Marktplatz für regionale Produkte auf der Universität für Bodenkultur. Der Markt soll im Frühjahr 2018 bereits zum dritten Mal stattfinden.
  • Umblick entwirft Workshopmodule für Kinder und Erwachsene zu lebensnahen Themen wie Abfall-vermeidung, Elektromobilität und nachhaltige Ernährung, mit denen sie gezielt Schulen, Unternehmen und öffentliche Stellen ansprechen.
  • Wiener Mischung, das Regionalshampoo, ist nicht nur ein zu 100 Prozent ökologisch abbaubares Shampoo aus nachwachsenden regionalen Rohstoffen. Seine Inhaltsstoffe können außerdem je nach Haartyp individuell zusammengestellt werden. Daher eignet sich das Shampoo insbesondere für Friseursalons, die ihre KundInnen individuell beraten wollen.

In der Lehrveranstaltung „Sustainability Challenge“ geht es um die Herausforderung der nachhaltigen Stadtentwicklung mit praktischem Schwerpunkt Wien und die Umsetzung der SDGs (Sustainable Development Goals der UNO). Ca. 70 Studierende der WU, Uni Wien, TU und BOKU nehmen jedes Jahr teil, erhalten theoretischen Input und arbeiten mit Service Learning PartnerInnen oder in Start-up-Teams an Paxisprojekten.

Alle Fotos: C Sustainability Challenge

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