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Bank für Gemeinwohl im Firmenbuch

Das vor vier Jahren begonnene Projekt „Bank für Gemeinwohl“ (BfG) ist einen bedeutsamen Schritt weiter. Die Bankgenossenschaft „BfG EigentümerInnen- und Verwaltungsgenossenschaft eG“ ist offiziell im Firmenbuch der Republik Österreich eingetragen. Die Sammlung des Gründungskapitals für die zukünftige Bank läuft nun an.

Foto: Projekt "Bank für Gemeinwohl"
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Mit der Realisierung der „Bank für Gemeinwohl“ entsteht ein wichtiges Strukturelement einer gemeinwohlorientierten Wirtschaftsordnung. Christian Felber, Gemeinwohlökonom und Obmann des Vereins zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie: „Geld wird in der neuen Bank wieder zum Mittel und Investitionen werden nach ihrem Beitrag zum Ziel des Wirtschaftens – dem Gemeinwohl, beurteilt und gemessen“.  Dazu wird die „Bank für Gemeinwohl“ neben der herkömmlichen Bonitäts-Prüfung eine Gemeinwohl-Prüfung für jedes Investitionsvorhaben entwickeln. Kreditvergabe orientiert sich demnach nicht mehr ausschließlich an der Renditeerwartung, sondern genauso auch an der ethischen Wirkung der Investition.

Gemeinwohlorientierte Genossenschaftsbank

Die Gründung einer gemeinwohlorientierten Genossenschaftsbank soll eine Antwort auf die umfassende Krise des Banken- und Finanzsektors sein. Die Bank konzentriert sich auf das Bankkerngeschäft (Giro- und Sparkonto, Kreditvergabe), führt keine spekulativen Bankgeschäfte durch und dient ausschließlich der Finanzierung von realwirtschaftlichen Projekten. Weitere Elemente sind der Zinsverzicht zugunsten förderungswürdiger gemeinwohlorientierter Projekte, Transparenz in der Gewinnverwendung, Offenlegung der Gehälter und Mitbestimmung durch Genossenschaftsanteile.

Im nächsten Schritt steht soll das Genossenschaftskapital in der Höhe von 15 Millionen Euro aufgebracht werden.

Bank für Gemeinwohl - Newsletter und Informationen: www.mitgruenden.at

Gemeinwohl-Ökonomie: www.ecogood.org

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