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BAZAR.at verbietet Privatinserate für Tierhandel

Der Online-Tierhandel, mit oftmals kranken und schwachen Tieren, floriert. Und das, obwohl private Anbieter laut Gesetz gar keine Tiere öffentlich verkaufen dürfen. Um dem illegalen Tierhandel entgegenzuwirken, spricht BAZAR.at ein klares Verbot gegen den privaten Handel mit Tieren auf der Kleinanzeigenplattform und in der Zeitung aus. Die Plattform lässt keine privaten Tieranzeigen mehr zu.

Foto: Mike Powell / thinkstock
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Grundsätzlich dürfen private Anbieter laut §8a des Österreichischen Tierschutzgesetzes keine Tiere öffentlich verkaufen. Dazu berechtigt sind lediglich gemeldete Züchter oder Gewerbetreibende sowie Tierschutzorganisationen. Allerdings ist der Vollzug dieser Regelung im Online-Bereich schwierig und Anbieter sind nicht zur Kontrolle der Inserate verpflichtet. Mit dieser Information trat die Wiener Tierschutzstadträtin Ulli Sima an Markus Binderbauer, Geschäftsführer BAZAR.at heran.

Gemeinsam mit der Stadt Wien hat sich BAZAR.at dazu entschlossen, den privaten Verkauf von Tieren zu verbieten. Privatpersonen dürfen ab sofort Tiere auf BAZAR.at nur noch verschenken. Tiervereine sind dazu berechtigt nach wie vor mit Preis zu inserieren. BAZAR.at arbeitet derzeit mit 50 Vereinen zusammen. Tierzüchter fallen in den Bereich der gewerblichen Anbieter und dürfen ebenfalls mit gültiger Züchter-ID ihre Tiere verkaufen.

Markus Binderbauer, Geschäftsführer BAZAR.at erklärt: „Wir haben ein System entwickelt, das es nur rechtlich dazu befugten Personen, wie gemeldeten Züchtern oder Tiervereinen, erlaubt, auf BAZAR.at zu inserieren.“ Die Maßnahme gilt österreichweit und ist mit den politischen Vertretern und Tierschutzorganisationen akkordiert.

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