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Leitfaden für nachhaltige Gemeinde- und Regionalpolitik

Gemeindekompass des Ökosozialen Forums

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Mehr als zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung leben im ländlichen Raum. Verglichen mit dem europäischen Durchschnitt von 21 Prozent ist dieser Wert besonders hoch. Was kann eine Gemeinde tun, um die Lebensqualität am Land nachhaltig zu verbessern? "Antworten auf diese Frage und Handlungsanleitungen können BürgermeisterInnen und GemeinderätInnen nun in unserem Gemeindekompass finden", erklärt der Präsident des Ökosozialen Forums, Stephan Pernkopf.

Dauerhafte Arbeits- und Wirtschaftsbeziehungen unterstützen

Für den Bereich Arbeit und Wirtschaft etwa gibt der Gemeindekompass Anregungen für eine ökosoziale Standortpolitik, die dauerhafte und qualitätsvolle Arbeits- und Wirtschaftsbeziehungen unterstützt. Denn kurzfristige Betriebsansiedelungen, die ausschließlich zeitlich begrenzte Arbeitsplätze schaffen, sind nicht das Ziel.

Lebensqualität für Jung und Alt

Um für junge Familien eine Region attraktiv zu machen, sind Arbeitsmöglichkeiten, ein modernes Wohnumfeld und Kinderbetreuungsplätze erforderlich. Ebenso kann die Gemeinde aktives Altern unterstützen und die Lebensqualität der Pflegebedürftigen verbessern.

Flächen sparen und Boden bewahren

Ein wichtiger Aspekt für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung ist die Raumplanung. Für sie gilt der Grundsatz: Flächen sparen und Boden bewahren. Gemeinde sollten kompakte Siedlungsstrukturen planen, landwirtschaftlichen Vorrangflächen definieren und Gemeindeflächen vor Versiegelung schützen.

Ökosozialer Gemeindehaushalt als Erfolgsrezept

Auch die ökosoziale Budgetpolitik - also die Balance von ökologischer, sozialer und ökono-mischer Nachhaltigkeit - sollte sich auf Gemeindeebene wiederfinden. Kooperationen mit anderen Gemeinden bei Investitionen und Beschaffung sind oft der Schlüssel zum Erfolg. Durch Einkaufsgemeinschaften können bessere Konditionen und somit Einsparungen erzielt werden.

Weitere Informationen: www.oekosozial.at

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