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So (un)produktiv ist Österreich - Produktivitätsstudie von Czipin Consulting

Managementfehler und Produktivitätsfallen: Warum jährlich fast 85 Arbeitstage verloren gehen

                   

Bildtext: Produktivitätsvergleich der Jahre 1992 bis 2012. Der gleichbleibende Trend bei rund 60 % zeigt eine stabile Produktivität auf Mitarbeiterebene. Die Höhe des nicht optimierbaren Potenzials stellt einen Erfahrungswert von Czipin Consulting dar, welcher branchenabhängig ist.

 

Durchschnittlich 38,5 Prozent der gesamten Arbeitszeit gehen in Österreichs Unternehmen pro Jahr durch fehlende Führung, Planung und Steuerung verloren. Durch eine verhältnismäßig starke Steigerung der Lohnstückkosten verliert Österreich an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Euro-Ländern.


Großes Produktivitätspotential weiter vorhanden

Österreichs Produktivität hat nach wie vor viel Luft nach oben, die Gründe dafür sind vielfältig, so die Ergebnisse der aktuellen Produktivitätsstudie der Alois Czipin Produktivitätsberatung. Fehler bei der Planung und Steuerung von bestehenden Arbeitsabläufen, mangelnde Führungsqualitäten und Kommunikationsprobleme sorgen für ein ernüchterndes Ergebnis: Durchschnittlich 38,5 Prozent der gesamten Arbeitszeit gehen in Österreichs Unternehmen pro Jahr verloren. Auf ein Arbeitsjahr mit 220 Arbeitstagen hochgerechnet bedeutet das, dass 84,7 Arbeitstage pro Mitarbeiter im Produktivitäts-Leerlauf verbracht werden, Krankenstände und Feiertage noch gar nicht eingerechnet. Laut Produktivitätsberater Alois Czipin sind 15 Prozent Produktivitätsverlust kaum vermeidbar, allerdings besteht noch immer ein ungenütztes Produktivitätspotential von 23,5 Prozent, das die Unternehmen ungenützt lassen.

Falsche Arbeitsabläufe und mangelnde Führungsqualitäten maßgeblich für Produktivitätsverluste verantwortlich

Die Hintergründe für die schlechten Werte sind laut Czipin vielfach im eigenen Unternehmen zu finden: „Produktivitätsverluste, wie wir sie nach wie vor in Österreichs Unternehmen beobachten, entstehen aus einer Bandbreite von Ursachen. Auffällig an den Resultaten des aktuellen Berichtes ist allerdings der gleichbleibend hohe Anteil von Managementfehlern. Ganz oben auf der Liste der Gründe für schlechte Produktivitätswerte stehen mangelnde Planung und Steuerung. Fehlende Arbeitsmoral und mangelnde Mitarbeiterqualifikation spielen hingegen eine weit geringere Rolle.“

Der Grund für das schlechte Abschneiden der Führungskräfte liege darin, dass bei Problemen oft nicht Abhilfe geschaffen werde, sondern, dass diese zu alltäglichen Situationen verkommen seien. „Häufig gehen eingesetzte Mitarbeiterressourcen am tatsächlichen Bedarf vorbei und bauen auf Werten aus der Vergangenheit auf. Viele Probleme nimmt man nicht mehr als solche wahr“, so Czipin.

Hier geht’s zu den Detailergebnissen

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