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Umweltdachverband: Gerhard Heilingbrunner übergibt Ruder an Franz Maier

Bei der Vollversammlung des Umweltdachverbandes am 28. November 2014 übergab der langjährige und Präsident Gerhard Heilingbrunner das Ruder in jüngere Hände. „Der Umweltdachverband hat sich nun in einem einjährigen Prozess mit den künftigen Herausforderungen der Umwelt- und Naturschutzpolitik auseinandergesetzt und die Zusammenarbeit zwischen den 39 Mitgliedsverbänden neu geregelt.

Foto: Kerstin Friesenbichler UWD
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Es sind zwar noch einige Weichen zu stellen, aber mit dem Abschluss dieses Prozesses kann ich mich auch guten Gewissens aus der aktiven Vereinsführung zurückziehen. Ich bin zudem sehr froh, den Umweltdachverband künftig in sehr guten Händen zu wissen“, erklärt  Heilingbrunner.

Heilingbrunner: 33.000 Stunden ehrenamtliches Engagement in 21 Jahren

In den 21 Jahren und hochgerechnet rund 33.000 investierten Stunden wurde Heilingbrunner zur einer fixen Größe der österreichischen NGO-Landschaft. „Wenngleich ich mich aus der Führung des Umweltdachverbandes zurückziehe, heißt das nicht, dass ich nicht mehr aktiv sein werde. Themen wie der Schutz unserer Lebensgrundlagen sind einfach zu wichtig als sich nicht dafür weiterhin aktiv zu engagieren. Ich werde mich daher auch künftig zu den brennenden umweltpolitischen Themen öffentlich zu Wort melden und Missstände in der Umwelt- und Naturschutzpolitik auch ungeschminkt thematisieren“, so der weiterhin kämpferische – und von der Vollversammlung zum Ehrenpräsidenten gewählte – Heilingbrunner.

Erfahrener Umwelt- und Naturschutzexperte Franz Maier übernimmt den Dachverband

Der aus Molln/OÖ stammende und in St. Pölten bzw. Molln lebende Umwelt- und Naturschutzexperte Franz Maier übernimmt mit sofortiger Wirkung die Präsidentschaft des Vereins. Maier ist in Sachen Umweltdachverband kein unbeschriebenes Blatt. Er selbst hatte 14 Jahre lang als Geschäftsführer des Umweltdachverbandes die operative Leitung über und war damals bereits für wichtige Vorhaben wie die Initiierung des Jahrs der Nationalparke oder die Abschaffung des Berggesetzes mitverantwortlich. Als wissenschaftlicher Sachbearbeiter im Büro des Niederösterreichischen Umwelt- und Energielandesrates sowie als Teamleiter an der NÖ Landesakademie konnte er seine Expertise ausbauen und ist seit kurzem Leiter des Bereiches Natur & Ressourcen bei der Energie- und Umweltagentur in Niederösterreich.

„Ich freue mich über die breite Zustimmung der Delegierten und bin motiviert, gemeinsam mit den Mitgliedsorganisationen den Umweltdachverband neu auszurichten. Bei den immer komplexer werdenden Problemlagen im Umwelt- und Energiebereich ist es zentral, die Kraft der Zivilgesellschaft noch stärker als bisher in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen. Die Öffnung des Umweltdachverbandes ist mir dabei ein persönliches Anliegen“, so Franz Maier, neuer ehrenamtlicher Präsident des Umweltdachverbandes. Gemeinsam mit Michael Proschek-Hauptmann als Geschäftsführer des Umweltdachverbandes ist nun der überparteiliche Umweltdachverband gestärkt für die nächsten Jahre aufgestellt.

www.umweltdachverband.at

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