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Wie sich am Land Öffi-Lücken schließen lassen

ÖGUT hat Handlungsoptionen für Gemeinden in Punkto Mobilität erarbeitet.

Leeres Haltestellenhäuschen aus Holz an einer menschenleeren Straße, daneben blühende Wiese und dahinter ländliche Häuserdächer hinter hohen Bäumen.
Foto: Xian Wen Foo/unsplash

Handlungsoptionen für Politik und Mobilitätsleistende

Die Ergebnisse des Projekts "MuT - Mobilität und Teilhabe" zeigen, dass klassische öffentliche Verkehrsmittel zwar grundsätzlich Mobilität bereitstellen, in peripheren Regionen, bei besonderen zeitlichen Anforderungen oder für Personen mit speziellen Bedürfnissen aber dennoch Lücken bestehen.

Aus diesen Erkenntnissen lassen sich praxisorientierte Handlungsoptionen ableiten, wie

  • subventionierte Tickets und Mobilitätsgutscheine für einkommensschwache Haushalte,
  • der bedarfsgerechte Ausbau und die flexible Anpassung öffentlicher Verkehrsangebote,
  • konsequente Barrierefreiheit,
  • leicht verständliche und mehrsprachige Informationsange bote,
  • die Förderung digitaler Kompetenzen sowie gezielte Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum.

Empfehlung: konsequent partizipativ und interdisziplinär

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit eines interdisziplinären sowie insbesondere partizipativen Ansatzes, denn Verkehrspolitik allein ist nicht ausreichend, um Mobilitätsarmut wirksam zu bekämpfen. Stattdessen müssen sozial-, raum- und infrastrukturelle Maßnahmen verzahnt werden, um Überschneidungen unterschiedlicher Benach teiligungen sichtbar zu machen und gezielt anzugehen.

Den vollständigen Bericht können Sie hier herunterladen.