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Nachhaltige Gestalter*innen 2020

Konsequent. Konkret. Handeln. Die Nachhaltigen Gestalter*innen 2020. Sie warten nicht darauf, dass irgendwo etwas geschieht.

Screenshot-Fotos der Nachhaltigen GestalterInnen bei der Auszeichnung

   

Sie finden Lösungen, sie gehen neue Wege, sie wollen wirken und kämpfen für Regeln, die nachhaltiges Handeln belohnen. Sie leben ihre Werte und treten für sie ein.

We proudly present - die Nachhaltigen Gestalter*innen 2020

(alphabetisch geordnet)

Ali Mahlodji

Er macht Mut. Er setzt sich für junge Menschen ein,  die  kaum eine Chance haben und sehen. Er schafft es, eine Brücke zu bauen und ihnen eine Perspektive zu eröffnen. Das ist gerade jetzt wichtig, wo die Jugendarbeitslosigkeit so hoch ist.

→Zum Interview mit Ali Mahlodji.

Armand A. Drobesch, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Korneuburg

Die Bank kaufte - mitten in der Corona Krise - Gutscheine im Wert von einer Million Euro von regionalen Betrieben, um diese zu unterstützen. Die Gutscheine wurden und werden bis Ende dieses Jahres mithilfe von Hilfsorganisationen an Bedürftige gespendet. Als Zeichen der Anerkennung wurden außerdem auch Gutscheine an Organisationen übergeben, deren Mitglieder während der Corona-Krise besonders im Einsatz waren (z.B. Freiwilligen Feuerwehren, Rotes Kreuz). 

→Zum Interview mit Armand A. Drobesch

Christoph Thun-Hohenstein, GF MAK

Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit und der Beitrag von Design, Architektur und Kunst ist auch 2020 wieder ein Schwerpunkt im MAK. Fünf aufeinanderfolgenden Ausstellungen junger Kreativer sind von Juni bis Dezember im Museum für angewandte Kunst zu sehen. 

→Zum Interview mit Christoph Thun-Hohenstein

Cornelia und Andreas Diesenreiter, Gründer*innen Unverschwendet

Obst und Gemüse. Vieles davon bleibt liegen: nicht schön genug für den Markt,  keine Zeit für die Ernte, zu früh reif geworden, zu unförmig, beim Event übriggeblieben. Die Lösung heißt Unverschwendet. Seit 2015 verarbeitet das Geschwisterpaar Diesenreiter Übriggebliebenes zu leckerem Marmelade, Saft oder Aufstrich. 

→Zum Interview mit Cornelia und Andreas Diesenreiter

Delna Antia-Tatic, Chefredaktuerin, Amar Rajkovic, stv. Chefredakteur, das biber

Das biber ist ein Medium, das die gelebte Vielfalt in Österreich reflektiert und repräsentiert. Es bietet „Neuen Österreichern“ nicht nur eine mediale Identität und emotionale Heimat sondern vertritt auch deren kulturellen und sprachlichen Interessen. Das Magazin steht für eine gelungene Integration von Menschen mit migrantischem Background bei Beibehaltung kultureller und sprachlicher Vielfalt. Das biber schreibt für pluralistische Toleranz in einer demokratischen Gesellschaft und positioniert sich klar gegen extremistische Strömungen, die diese Vielfalt bedrohen. (Blattlinie das biber). So sieht nachhaltige Information aus. 

→Zum Interview mit Delna Antia-Tatic und Amar Rajkovic

Dorothea Sulzbacher, Thomas Eichenauer, GF Lite Soil

Durch den Klimawandel wird es trockener und heißer, Gießintervalle werden immer kürzer und die Instandhaltung dadurch sehr teuer. Bepflanzungen aller Art wie Rasenflächen, Bäume, Böschungen trocknen aus und es muss wieder teuer nachgepflanzt werden. Mit speziellen Wasserspeichern auf Textilbasis verlängern sich die Gießintervalle, es wird bis zu 70% Wasser gespart, nachhaltig begrünt und dadurch gekühlt. Das Wasser kommt genau dorthin, wo es die Pflanze braucht: zu den Wurzeln.

Zum Interview mit Dorothea Sulzbacher, Thomas Eichenauer

Elias Bohun, Gründer Traivelling

In Europa, nach Asien oder Nordafrika direkt mit dem Zug als Alternative zum Flugzeug? Bislang war es Reisenden unmöglich längere Zugreisen zum besten Preis über eine Plattform zu buchen. Elias Bohun macht das möglich. Traivelling revolutioniert das Buchen von Zügen, Bussen und Fähren indem es Ticketpakete verkauft und eine sorgenfreie Buchung von A nach B ermöglicht. 

→Zum Interview mit Elias Bohun

Katharina Rogenhofer, Klimaschutzvolksbegehren

380.590 Unterschriften erhielt das österreichische Klimavolksbegehren, und das trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie Corona und diverser technischer Gebrechen. Rogenhofer holte im Dezember 2018 mit weiteren Aktivist*innen die „Fridays For Future“-Bewegung nach Wien und war maßgeblich an der Organisation der wöchentlichen Klimastreiks beteiligt.Im April 2019 übernahm sie die Leitung des österreichischen Klimavolksbegehrens von Helga Krismer und führte es zu diesem beachtlichen Erfolg. Teile der Forderungen wurden wortwörtlich in's Regierungsprogramm übernommen, der Nationalrat wird im Herbst darüber debattieren. 

→Zum Interview mit Katharina Rogenhofer

Nastassja Cernko, Nachhaltigkeitsmanagerin OeKB

Gemeinsam mit einem abteilungs- und bankübergreifenden Team hat sie das Sustainability Financing Framework für die OeKB entwickelt, das Grundlage für den ersten Sustainability Bond war (und ist). Die zweite Emission ist in Vorbereitung. Die erste nachhaltige Anleihe, die sie gemeinsam mit Kolleginnen aus Treasury und der Umwelt- und Sozialprüfung in einer internationalen Investoren Roadshow vorgestellt hat, war mehrfach überzeichnet. Die OeKB ist durch ihren Einsatz mittlerweile beim ESG-Risk Rating von Sustainalytics, einem der größten Consulting-Unternehmen für nachhaltige Finanzierungen,  auf Platz 1 (!) des gesamten Sustainalytics Universums.

→Zum Interview mit Nastassja Cernko

Nunu Kaller, Aktivistin

Sie hat als Unterstützung für die vielen kleinen Händler und Händlerinnen Österreichs, im Corona-Lockdown eine digitale Plattform eröffnet und so die Chance geboten, Produkte und Dienstleistungen auch in dieser schwierigen Zeit zu verkaufen.

→Zum Interview mit Nunu Kaller

Peter Vandor, Gründer WU Wien / Social Entrepreneurship Center

Der Social Impact Award (SIA) wurde 2009 von Peter Vandor und dem Institut für Entrepreneurship und Innovation (E&I)an der WU Wien mit dem Ziel gegründet, studentische Sozialunternehmer*innen in Österreich nicht nur auszuzeichnen sondern auch in ihren ersten Schritten zu unterstützen. Das Format war so erfolgreich, dass es mittlerweile in  14 Ländern durchgeführt wird und potente Partner wie die Erste Stiftung und den Impact HUB Vienna gefunden hat. 2018 wurde für den Award eine eigene gemeinnützige GmbH gegründet um das inzwischen global ausgerollte Programm nachhaltig managen und finanzieren zu können. 

→Zum Interview mit Peter Vandor

Philip Stangl, Cornelia Habacher, Gründer Rebel Meat 

Nachhaltige Ernährung für einen gesunden Planeten - das ist ihre Vision. Dafür entwickeln sie, gemeinsam mit ihrem Team,  Produkte, die aus regionalem Fleisch und heimischen Pilzen bestehen. Alles Bio aus Österreich natürlich. So wird es einfach und köstlich weniger Fleisch zu essen.

→Zum Interview mit Philip Stangl, Cornelia Habacher

Reinhard Friesenbichler, Gründer rfu

Friesenbichler hat ein System entwickelt, mit dem die Wirkung von Investments auf Umwelt und Gesellschaft bewertet werden kann. Gute Entscheidungsgrundlage für Investoren.

→Zum Interview mit Reinhard Friesenbichler

Rosa Bergmann, Gründerin Vienna Hobby Lobby

Zuhause ist niemand, und Geld für eine Nachmittagsbetreuung ist auch keines vorhanden. Was machen Kinder in so einem Fall nach der Schule? Sie sind allein zu Hause oder hängen draußen herum. Für sie hat Rosa Haltmeyer die Vienna Hobby Lobby gegründet - ein kostenloses Freizeitprogramm. Vom Basketball, über Kickboxen bis hin zu kreativen Kursen wie Street Art ist alles dabei. Eine extrem wichtige Unterstützung für Kinder, die sonst vielleicht verloren gehen.

→Zum Interview mit Rosa Bergmann

Sepp Eisenriegler, RUSZ

International federführend zum Thema Kreislaufwirtschaft. Reparieren statt Wegwerfen – deckt mehrere Probleme gleichzeitig ab (Ressourcenschonung, Klimaschutz, Beschäftigung Langzeitarbeitsloser, Schaffung von Lehrstellen, Reparaturservice); Living Standards Award für die Europäisierung eines Österreichischen Standards und Lobbying für strenge EU-Standards im Rahmen von CEN-CLC/JTC 10, Mitarbeit an Testmethoden gegen frühzeitige Obsoleszenz.

→Zum Interview mit Sepp Eisenriegler

Sören Lex & Team, plasticpreneur, doing circular  

Plastikabfall landet heute häufig auf Deponien, in Verbrennungsanlagen oder - im worst case - in der Natur. Das Startup plasticpreneur ermöglicht Recycling auch im kleinen Maßstab - ideal für Entwicklungsländer. Mit den Maschinen können einfache neue Produkte hergestellt werden. Davon profitieren Natur und die lokale Wirtschaft – unter anderem in Uganda.

→Zum Interview mit Sören Lex & Team

Theresa Imre, GF Markta.at

markta ist ein digitaler Bauernmarkt. Imre hat ihr Angebot im Corona-Frühjahr 2020 massiv ausgebaut und damit die regionale (Land-)wirtschaft und Nahrungsmittelproduzent*innen unterstützt. Sie schafft mit digitalen Vertriebskanälen kurze Versorgungswege, um unsere Wirtschaft, das Bewusstsein für Lebensmittel & die dazugehörige Verantwortung wieder lokal zu verankern. 

→Zum Interview mit Theresa Imre

Ulfert Höhne, GF OurPower Energiegenossenschaft

Ein Online-Marktplatz für Ökostrom: Auf ourpower.coop verkauft Susi ihren Solarstrom vom eigenen Dach an Nachbar*innen und Freund*innen. Und Willi bezieht seinen Strom direkt von Susi, vom Windrad im Nachbarort und von Klaras Kleinwasserkraftwerk. Der Online-Marktplatz ourpower.coop macht‘s möglich: jede/r kann Ökostrom direkt von regionalen Stromerzeuger*innen kaufen bzw. ab Dach verkaufen. 

→Zum Interview mit Ulfert Höhne

Nachhaltige Gestalter*innen - Lebenswerk

Dr. Jane Goodall

Sie wird oft „Queen of Conservation” genannt. Seit 60 (!) Jahren engagiert sie sich für Naturschutz und die damit zusammenhängenden sozialen und wirtschaftlichen Aspekte und hat so weltweit unglaublich viel bewegt. 

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Zur Präsentation von Dr. Sophie Karmasin "Das neue Retro und seine Bedeutung für die Nachhaltigkeit"

Jury & Kriterien

Hier kommen Sie zur Jury und den Kriterien für die Wahl der Nachhaltigen Gestalter*innen 2020.

Die Nominierten

Diese Personen sind für die Auszeichnung 2020 nominiert worden.

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